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Alaba, David #

* 24. 6. 1992, Wien


Fußballspieler


David Olatukunbo Alaba wurde am 24. Juni 1992 als Sohn einer philippinischen Krankenschwester und eines Musiker mit nigerianischen Wurzeln in Wien geboren.

(Sein Vater, George Alaba, kam 1984 als Student nach Wien. Er lernte einige Semester Deutsch, begann Wirtschaft zu studieren, brach aber ab und widmete sich einer Karriere als Musiker und DJ. Mitte der 1990er-Jahre bekam er die österreichische Staatsbürgerschaft und wurde – als erster Dunkelhäutiger - zum Bundesheer einberufen. Seine Mutter Gina kam 1984 als gelernte Krankenschwester nach Österreich).

Als Kind spielte David bereits Fußball beim SV Aspern, mit 10 Jahren kam er in die Fußballschule des FK Austria Wien, wo er bereits als 15-Jähriger auf der Wechselbank saß und in der zweiten Mannschaft eingesetzt wurde. Durch starke Leistungen machte er auf sich aufmerksam und wurde bald er in den Profikader nominiert.

Ein Jahr später, im Sommer 2008, wechselte Alaba in die U-17 Mannschaft des FC Bayern München, wo er bald Stammspieler der 2. Mannschaft wurde und schon 2010 sein Debut in der Profi-Mannschaft feierte – als jüngster Spieler, der je ein Pflichtspiel für den FC Bayern München bestritt. Er kommt meist im Mittelfeld oder als linker Außenverteidiger zum Einsatz.
David Alaba gewann 2013 mit den Bayern Meisterschaft, Cup, Champions League und europäischen Supercup; auch 2014 und 2015 wurde er mit seiner Mannschaft Deutscher Meister.

Im Oktober 2009 gab er sein Debüt in Österreichs Nationalmannschaft – er ist der jüngste Spieler, der jemals für die österreichische Nationalmannschaft antrat.

Seit 2013 wurde David Alaba jährlich zu "Österreichs Fußballer des Jahres" und darüber hinaus auch zu Österreichs "Sportler des Jahres" gewählt. 2015 wurde er - nun zum 3. Mal in Serie in das "Team des Jahres" der UEFA (Europäischer Fußballverband) gewählt.

David Alaba gilt als sehr sympathisch, dankbar und bescheiden und macht aus seinem Motto ("Meine Kraft liegt in Jesus!") kein Hehl.

Quellen#


Redaktion: I. Schinnerl