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Albrechtsberger, Johann Georg#

* 3. 2. 1736, Klosterneuburg (Niederösterreich)

† 7. 3. 1809, Wien

Musiktheoretiker und Komponist


Johann Georg Albrechtsberger
J. G. Albrechtsberger. Anonym. Gemälde, 1809
© Gesellschaft der Musikfreunde in Wien, für AEIOU
Grabstein, St.Marx, © Rainer Lenius
Grabstein
St.Marx
© Rainer Lenius

Seine ersten Kompositionen stammten schon aus seiner Schulzeit am Jesuitenseminar in Wien, wo er Mitschüler Michael Haydns war, 1755 ging er als Organist nach Györ, , später nach Maria Taferl und schließlich 1760 nach Melk, 1786 kehrte er als Orgelbauer nach Wien zurück, wurde 1771 Regens chori an der Karmeliterkirche und 1772 Hoforganist und Kapellmeister am Wiener Stephansdom. Er beschäftigte sich mit der Musiktheorie und unterrichtete im Rahmen seiner Lehrtätigkeit auch Ludwig van Beethoven. 1792 wurde er zum Domkapellmeister zu St. Stephan. ernannt. Er komponierte Messen, Symphonien und Kammermusik und gilt in der Kirchenmusik als Vertreter der polyphonen Tradition.
Er war mit Joseph Haydn befreundet.
Sein Grabstein auf dem St. Marxer Friedhof ist erhalten.
Die Albrechtsbergergasse im 12. Bezirk ist nach ihm benannt


--> Sonderpostmarke anl. seines 250. Geburtstags (Briefmarken)
--> Johann Georg Albrechtsberger: Konzert für Maultrommel und Streicher (Musiklexikon)
--> Historische Bilder zu Johann Georg Albrechtsberger (IMAGNO)

Werke (Auswahl)#

  • Messen, Symphonien, Kammermusik, Auswahl in: Denkmäler der Tonkunst in Österreich, Band 16, 2
  • Schriften zur Kompositionslehre

Literatur#

  • E. Paul, Johann Georg Albrechtsberger, 1976
  • A. Weinmann, Johann Georg Albrechtsberger, Thematischer Katalog, 1987

Quellen#

  • F. Czeike Historisches Lexikon Wien
  • Hans Pemmer Der Mozart-Friedhof zu St. Marx