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Arbeitersportbewegung in Österreich#

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Arbeitersportbewegung: Aufmarsch vor dem Parlament in Wien im Juli 1931. Foto
© Verlag Christian Brandstätter, Wien, für AEIOU

Entstand nach der Gründung der Sozialdemokratischen Partei (1888/89), als einige Sozialdemokraten aus der deutschnationalen Turnerbewegung austraten und im Arbeiterbildungsverein Wien-Mariahilf die Arbeiterturnerbewegung gründeten (1890-92 Bildung einer Turnersektion). 1893 entstanden Arbeiter-Radfahrvereine, 1895 wurde der Touristenverein "Naturfreunde" gegründet

1919 sammelten sich die Arbeitersportvereine, die Arbeiterradfahrer und die "Naturfreunde" im Verband der Arbeiter- und Soldatensportvereine (VAS), der sich 1924 zum "Arbeiterbund für Sport und Körperkultur in Österreich" (ASKÖ) umbildete. Seit 1913 hatte die österreichische Arbeitersportbewegung auch Anschluss an die internationale Arbeitersportbewegung, der 1919 gegründete Wiener Arbeiter-Turner- und Sportverband (WAT) war als einzige Sportorganisation Mitglied der Sozialistischen Internationale. 1931 fand in Wien die 2. Arbeiterolympiade statt. 1934 wurde die Arbeitersportbewegung in Österreich verboten, 1945 wurde sie reaktiviert und hat seither im ASKÖ ihre zentrale Vertretung.