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Augarten#

Palais Augarten in Wien
Palais Augarten in Wien: Gartenfront
© P. Diem

Parkanlage mit Palais in Wien II

Das unter Kaiser Matthias 1614 erbaute Jagdschlösschen auf der Donauinsel Wolfsau ließ Ferdinand III. 1649 ausbauen und mit einem Park versehen. Leopold I. kaufte um 1677 das nach 1654 erbaute Palais Trautson und vergrößerte den Park. 1683 wurden alle Anlagen von den Türken zerstört.

Ende 17. Jahrhundert entstand das heutige Schloss ("Alte Favorita" genannt zum Unterschied von der Favorita auf der Wieden); das Saalgebäude, in dem sich jetzt die Porzellanmanufaktur ("Augartenporzellan") befindet, wurde unter Joseph I. 1704 erbaut.

Joseph II. errichtete das Kaiser-Joseph-Stöckl (1781 von I. Canevale erbaut), vergrößerte den Park und machte ihn 1775 allgemein zugänglich. 1873 und 1897 erfolgten noch Zubauten. Der Augarten war bis ins 19. Jahrhundert Vergnügungsort. Während des 2. Weltkriegs wurden zwei 50 m hohe Flaktürme errichtet. Seit 1948 ist im Palais das Internat der Wiener Sängerknaben untergebracht.


Am 9.12.2012 wurde der neue Konzertsaal MuTh ("MuTh" steht für Musik und Theater) für die Wiener Sängerknaben am Augartenspitz eröffnet.

Portal
Portal mit Inschrift „Allen Menschen gewidmeter Erlustigungs-Ort von Ihrem Schaetzer“
© P. Diem
Flakturm Augarten
Flakturm Augarten
© P. Diem
Muth
MuTh Eingangsportal
© Walter Pachl

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