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Bündnis Zukunft Österreich, BZÖ#

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Das Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) ist eine österreichische Partei, die 2005 gegründet wurde.

Nach partei-internen Auseinandersetzungen innerhalb der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) wurde das BZÖ von FPÖ-Mitgliedern rund um Jörg Haider gegründet und Jörg Haider zum ersten Obmann (Vorsitzenden) gewählt.
(In der offiziellen Bezeichnung wird das Wort Partei vermieden; die Partei-Farbe ist "Orange".)


Bei den Nationalratswahlen 2006 und 2008 schaffte das BZÖ jeweils den Einzug ins Parlament, bei der Europawahl 2009 gelang der Einzug ins Europaparlament. Bei der Nationalratswahl 2013 scheiterte die Partei an der 4%-Hürde.

Nach dem Tod Jörg Haiders im Oktober 2008 war – nach den beiden Interimsvorsitzenden Stefan Petzner und Herbert Scheibner - Josef Bucher von 2009 bis 2013 Parteivorsitzender (bzw. Bundesbündnisobmann). Nach seinem Rücktritt wurde Gerald Grosz zum neuen Bündnisobmann gewählt, dem 2015 Johanna Trodt-Limpl folgte.

Auf Länder- und Gemeindeebene ist die Partei – abgesehen von Kärnten – kaum vertreten.

Im Dezember 2009 wurde die Abspaltung der Kärntner Landespartei vom BZÖ bekannt gegeben, die Gruppe unter Uwe Scheuch kehrte in den freiheitlichen Schoß zurück und firmierte fortan als FPK - die "Freiheitlichen in Kärnten". (Die FPK existiert mittlerweile nicht mehr - sie fusionierte Ende Juni 2013 mit der FPÖ).

--> Das Grundsatzprogramm des BZÖ 2014 lesen