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Behindertensport#

Gleich nach dem 2. Weltkrieg haben vor allem Skisportler trotz im Krieg erlittener Behinderungen wieder begonnen, Sport zu treiben. Bald wurden Vereine - sogenannte Versehrtensportvereine - gegründet, in denen im Sommer auch Leichtathletik, Schwimmen und diverse Ballspielarten angeboten wurden.

Die treibenden Kräfte in dieser Phase waren Amputierte und Blinde. Andere Behinderten- bzw. wie es damals generell hieß - Versehrtengruppen kamen erst später dazu.



Sport als Therapie bzw. als Freizeit- oder Leistungssport wird heute praktisch für alle Arten der Behinderung angeboten.

Der 1958 gegründete Österreichische Versehrtensportverband (ÖVSV; seit 1983 Österreichischer Behindertensportverband, ÖBSV) umfasst 109 Vereine mit 6.531 Mitgliedern (2010).

1984 und 1988 fanden Weltwinterspiele für Behinderte in Innsbruck statt; 1998 erfolgte die Gründung des Österreichischen Paralympischen Committees (ÖPC).


Eine ordentliche Mitgliedschaft bei der Österreichischen Sportorganisation (BSO) sollte nicht nur eine finanzielle Absicherung, sondern auch eine ideelle Anerkennung bringen und so wurde der ÖBSV 2002 als ordentliches und stimmberechtigtes Mitglied in den BSO-Gremien offiziell anerkannt.


Österreichische Behindertensportler gewannen insgesamt mehr als 50 Medaillen bei Europa- und Weltmeisterschaften.

Weiterführendes#

Publikationen#

  • Sport aktiv

Literatur#

  • 30 Jahre Österreichischer Versehrtensportverband, 1988