unbekannter Gast

Bergisel #

neue Sprungschanze am Bergisel
Sprungschanze am Bergisel
© Österreich Werbung

Tirol, 746 m, im Innsbrucker Stadtteil Wilten, von der zum Brenner führenden Eisenbahn und von der Brennerautobahn untertunnelt.

Das erste Bergiselspringen fand 1927 statt. 1964 und 1976 war die nach dem Zweiten Weltkrieg errichtete und jeweils adaptierte Bergiselschanze Schauplatz Olympischer Spiele. Die 50. Vierschanzentournee, die 2002 ausgetragen wurde, bot Anlass für den Bau einer neuen Wettbewerbsanlage, ein Werk der irakisch-britischen Stararchitektin Zaha Hadid. Der 50 m hohe Turm ruht auf einem 16 mal 20 Meter großen Fundament. Auf dem Betonschaft des befindet sich ein dreigeschossiger Aufbau mit Restaurant, Aussichtsplattform und Rettungsebene. Das Panorama-Restaurant (Cafè im Turm) bietet in 40 Metern Höhe einen Rundblick über Innsbruck und die Bergwelt. Die Arena der neuen Bergiselschanze fasst 28.000 Zuschauer.Auf dem Berg befindet sich die Skisprungschanze der Olympischen Spiele 1964 und 1976.

1809 war der Bergisel Schauplatz von 4 Kämpfen der Tiroler Bauern unter Andreas Hofer gegen Franzosen und Bayern (Siege der Tiroler am 25. Mai, 29. Mai und 13. August, Niederlage der Tiroler am 1. November), 1817 Schießstätte der Tiroler Kaiserjäger, 1845 Schützenhaus, 1880 zum Kaiserjäger-Museum umgebaut, Andreas-Hofer-Galerie mit Werken von Franz Defregger und Albin Egger-Lienz. 1959 Kapelle mit Ehrenbüchern der gefallenen Tiroler im 1. und 2. Weltkrieg. A.-Hofer-Denkmal von H. Natter 1892.