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Billa-Konzern#

Lebensmittel-Einzelhandelsunternehmen, 1953 von Karl Wlaschek in Wien als Diskont-Parfümerie gegründet und zum größten österreichischen Handelsunternehmen ausgebaut. Zum Billa-Konzern kamen 1969 Merkur (Verbrauchermärkte) und J. Andert (Fleischwaren), 1979 Librodisk (Bücher und Schallplatten, Libro AG), 1981 Bipa (Parfümerien), 1983 Mondo (Diskontmärkte), 1988 Emma (Nahversorgungsgeschäfte) und 1999 fast die Hälfte der Filialen der Julius Meinl AG (Umwandlung in Billa und Bipa); 1990 wurde Eurobilla für die internationale Geschäftstätigkeit gegründet.

1996 ging der Billa-Konzern (ohne Libro) von der Wlaschek-Stiftung an die deutsche Rewe-Handelsgruppe, im darauf folgenden Jahr wurde auch Libro veräußert; 2003 erzielte der Billa-Konzern mit 15.000 Mitarbeitern in 956 Filialen einen Umsatz von 2 Milliarden Euro. Der Anteil des Billa-Konzerns am österreichischen Lebensmittelhandel betrug 2003 35,8 %. Sitz des Konzerns (Billa-Meinl - Vermögensverwaltungs AG) ist Wiener Neudorf (Niederösterreich).

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