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Bisamberg#

Niederösterreich, 358 m, Berg an der Nordgrenze von Wien mit Steilabfall nach Süden zur Donau, deren Durchbruch durch die Wiener Pforte der Bisamberg mit dem gegenüberliegenden Leopoldsberg flankiert. Geologische Fortsetzung der Flyschzone des Wienerwalds nördlich der Donau. Sein Plateau ist mit Eichenbuschwald und trockenheitsliebender Kleinflora mit pannonischem Einschlag bestanden. Seine lößbedeckten Hänge tragen Weingärten. Archäologische Funde aus der Mittel- und Jungsteinzeit lieferten den ältesten Beleg für die Kupferverarbeitung in Österreich). Am Ende der Jüngeren Eisenzeit bestand auf dem Bisamberg eine keltische Siedlung.

Auf 308 m Seehöhe befand sich ein 1933 errichteter Mittelwellensender mit zwei hohen Masten. Am Ende des Zweiten Weltkriegs zerstört, wurde er 1959 neu errichtet und war bis 1995 voll, bis 2008 teilweise in Betrieb. Der weithin sichtbare, 265 m hohe Sendemast galt als höchstes Bauwerk Österreichs. Beide Masten wurden 2010 aus Ersparnisgründen gesprengt.

--> Vgl. Sender Bisamberg