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Bleiberger Bergwerks-Union, BBU#

Gegründet 1867 als Zusammenschluss von 6 Groß- und 80 Kleingewerken am Kärntner Bleiberg unter Führung von P. Mühlbacher. Durch Erwerb weiterer Betriebe in Mittel- und Unterkärnten sowie den Kauf des Bleibergbaus und der Bleiweißfabrik des Mitkonkurrenten V. von Rainer (1893) und die Übernahme der beiden Bleiweißfabriken von Freiherrn von Herbert expandierte das Unternehmen rasch. Im 2. Weltkrieg ging die Aktienmehrheit an die Preußag über, 1946 kam die BBU gemäß 1. Verstaatlichungsgesetz (verstaatlichte Industrie) an die Republik Österreich, 1970 wurde sie der ÖIAG unterstellt. Wegen Unrentabilität wurde die Produktion 1993 eingestellt; aufgrund der Umweltschäden mussten die Gebäude und das bleiverseuchte Erdreich abgetragen werden.