unbekannter Gast

Blimlinger, Eva#


* 12. 9. 1961, Wien


Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien
Mag. Eva Blimlinger
Historikerin

Eva Blimlinger wurde am am 12. September 1961 in Wien geboren, wo sie aufwuchs und die Schule besuchte.

Nach der Matura 1979 absolvierte sie ein Studium der Deutschen Philologie, Geschichte und Sozialkunde (Lehramt) an der Universität Wien, das sie 1990 mit der Sponsion zur Magistra der Philosophie abschloss. Während des Studiums arbeitete von 1988 bis 1991 als kaufmännische Angestellte in einer Tabak Trafik.

Ab den 1980er Jahren war sie freiberuflich im Kunst-, Kultur-, Bildungs- und Forschungsbereich tätig.

Sie ist Verfasserin zahlreicher Publikationen und Veröffentlichungen, war auch freiberufliche Journalistin bei Tages-, Wochen- und Monatszeitungen und -zeitschriften und Kustodin des Bezirksmuseums Neubau.

Bis 2011 lehrte sie als Universitätslektorin an verschiedenen österreichischen Universitäten. An der Universität für angewandte Kunst leitete sie von 1991 bis 1999 das von ihr aufgebaute Büro für Öffentlichkeitsarbeit. Von 2002 bis 2004 war sie Geschäftsführerin des EU-Stipendienprogramms Premiere für Absolventinnen und Absolventen und von 2004 bis 2011 Leiterin der Abteilung für Projektkoordination und Prozessmanagement im Bereich Kunst- und Forschungsförderung.

Von 1999 bis 2004 fungierte sie als Forschungskoordinatorin der Historikerkommission der Republik Österreich und seit 2008 ist sie wissenschaftliche Koordinatorin der Kommission für Provenienzforschung des Bundesministeriums für Unterricht, Kunst und Kultur und stellvertretende Vorsitzende des Kunstrückgabebeirats.

Seit Oktober 2011 ist Mag.a Eva Blimlinger Rektorin der Akademie der bildenden Künste Wien. 2014 wurde sie von Senat und Universitätsrat in einem abgekürzten Verfahren jeweils einstimmig für eine zweite vierjährige Amtsperiode ab Oktober 2015 wiedergewählt.

Auszeichnungen, Ehrungen (Auswahl)#

  • Ludo-Hartmann-Preis vom Verband Österreichischer Volkshochschulen für das "Ottakringer Lesebuch", 1989
  • Förderungspreises der Stadt Wien für die Entwicklung des "Modell Ottakring", 1990
  • Bruno Kreisky-Preis für das politische Buch (gemeinsam mit den Autoren und Autorinnen des Schlussberichts der Österreichischen Historikerkommission), 2003
  • Willy und Helga Verkauf-Verlon Preis für antifaschistische Publizistik, 2006
  • Friedrich und Marietta Torberg Medaille der Israelitischen Kultusgemeinde, 2007
  • Goldenes Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien, 2016

Werke (Auswahl)#

Bücher

  • Alle Jahre wieder. Weihnachten zwischen Kaiserzeit und Wirtschaftswunder (="Damit es nicht verlorengeht ...", gem.m. H. Blaumeiser), 1993
  • Lebensgeschichten. Biographiearbeit mit alten Menschen (gem.m. A. Ertl, U. Koch Straube, E. Wappelshammer), 1994
  • (Hg. mit C. Jabloner, B. Bailer-Galanda, G. Graf, u.a.)Veröffentlichungen der Österreichischen Historikerkommission. Vermögensentzug während der NS-Zeit sowie Rückstellungen und Entschädigungen seit 1945 in Österreich (49 Bände), 2003-2004
  • (Hg. mit Th. Garstenauer) Women/Gender Studies: Against All Odds. Dokumentation der 7. Österreichischen Wissenschafterinnentagung, 2004
  • (Hg. mit A. Zogholy), Kunstuniversität Linz: flexart flexible@art, Linz 2007
zahllose wissenschaftliche Publikationen und Artikel

Publikationsliste

Quellen#


Redaktion: I. Schinnerl