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Brücken#

Eine römerzeitliche Steinbrücke steht in Lanzing bei Melk. Eine der ältesten steinernen Bogenbrücken aus dem 12. Jahrhundert führt bei Stift Zwettl über den Kamp. Seit dem Spätmittelalter überquerten 3 Holzbrücken bei Wien (1439), Krems-Stein (1463) und Linz (1497) die Donau.

Im 19. Jahrhundert wurde der Eisenbahnbau zur neuen Herausforderung für den Brückenbau. Die erste Eisenbahnbrücke aus Holz führte ab 1837 für die Nordbahn über die Donau. Neben Holz war lange Zeit Stein das bevorzugte Baumaterial. Davon zeugen bis heute zahlreiche gewölbte Brücken und 16 große Viadukte der Semmeringbahn. Eisen und Stahl fanden seit den 1860er Jahren für den Brückenbau Verwendung, anfänglich als Fachwerk- und Kettenbrücken. International bekannt wurde die 1882/84 im Zuge der Arlbergbahn errichtete Trisannabrücke mit einem Halbparabelträger von 120 m Spannweite. 1964 musste die alte Konstruktion dieser längsten österreichischen Eisenbahnbrücke durch einen Langerschen Balken ersetzt werden. Die ersten Stahlbetonbrücken entstanden 1903 entlang der Karawankenbahn.

Besonders bekannt wurden die 1937 errichtete und am 1. 8. 1976 eingestürzte Reichsbrücke über die Donau in Wien und die 1963 errichtete Europabrücke der Brennerautobahn.


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