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Deutschfeistritz#

Deutschfeistritz
Wappen von Deutschfeistritz

Bundesland: Steiermark Deutschfeistritz, Steiermark
Bezirk: Graz-Umgebung
Einwohner: 4.211 (Stand 2015)
Bevölkerungsentwicklung: Statistik Austria
Höhe: 413 m
Fläche: 57,5 km²
Postleitzahl: 8121
Website: www.deutschfeistritz.gv.at
Mit 1.1.2015 wurde im Rahmen der Gemeindestrukturreform des Landes Steiermark die Gemeinde Deutschfeistritz mit
der Gemeinde Großstübing zusammengeschlossen. Die Gemeinde führt weiterhin den Namen Deutschfeistritz.


Deutschfeistritz liegt ca. 15 km nördlich der Landeshauptstadt Graz an der Mündung des Übelbachs in die Mur.

1265 wurde eine Siedlung am Fuß der Burg Feistritz erstmals urkundlich erwähnt, 1297 die Kirche Hl. St. Martin, die auch heute noch das weithin sichtbare Wahrzeichen von Deutschfeistritz ist.

Das Übelbachtal war lange Zeit bekannt für seine eisenverarbeitenden Betriebe. 1849 errichtete der Hammerherr Johann Pachernegg den Sensenhammer in Deutschfeistritz, der bis 1984 in Betrieb war. (In den besten Zeiten verließen mehr als 60.000 Sensen pro Jahr die Schmiede.) Mit der Restaurierung und Revitalisierung des stillgelegten Sensenwerkes entstand ein Museum der besonderen Art, denn alles - z.B. die sechs Wasserräder und schweren Hämmer - ist nach wie vor intakt.

Besonders sehenswert im Ort und in der Gemeinde sind u.a.

  • gotische Pfarrkirche St. Martin (urkundlich 1297)
  • Kalvarienberg (1695) mit Kreuzigungsgruppe (nach 1714)
  • Sensenwerk (heute Museum)
  • Schloss Thinnfeld (1761-64): Rokokoschloss mit Fresken von J. A. Mölk
  • Schloss Waldstein
  • Schloss Stübing (1863 im Tudorstil erbaut)
  • Freilichtmuseum Stübing: auf dem 60 ha großen bergigen Gelände des Freilichtmuseums sind - inmitten von Wäldern, Wiesen und Feldern - mehr als 100 originale historische bzw. bäuerliche Bauten, abgebaut in ganz Österreich und hierher transferiert, zu sehen.

Weiterführendes#

Literatur#

  • S. Thaller, Die Marktgemeinde Deutschfeistritz: eine stadtgeographische Untersuchung, Diplomarbeit, Graz 1989