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Donnerskirchen#

Donnerskirchen
Wappen von Donnerskirchen

Bundesland: Burgenland Donnerskirchen, Burgenland
Bezirk: Eisenstadt Umgebung, Markt
Einwohner: 1.746 (Stand 2016)
Bevölkerungsentwicklung: Statistik Austria
Höhe: 193 m
Fläche: 33,87 km²
Postleitzahl: 7082
Website: www.donnerskirchen.at


Donnerskirchen
Blick auf Donnerskirchen
© Foto: Österreich Werbung / H. Wiesenhofer

Die Marktgemeinde Donnerskirchen (Bezirk Eisenstadt-Umgebung) liegt zwischen Leithagebirge und Neusiedlersee.

In der Nähe gibt es archäologische Funde in 5 Grabhügeln der Hallstattkultur (Das polychrome Stierkopfgefäß von Donnerskirchen wurde 1911 gefunden).

Urkundlich wurde der Ort erstmals 1285 als "Dundeskürchen“ erwähnt, im 16. Jhdt. begannen die Türkenkriege, auch die Heiducken (aufständische Ungarn des Siebenbürger Fürsten Stephan Bocskay) fielen immer wieder ein.

1622 übernahmen die Esterhazys die Herrschaft, 1651 errichtete man eine Befestigungsmauer. Im großen Türkenfeldzug gegen Wien 1683 erkaufte sich Donnerskirchen, so wie Eisenstadt, Rust und Mörbisch eine türkische Schutzwache, die sie vor Plünderungen bewahren sollte.

Über dem Ort erhebt sich die barocke Martinskirche, das Wahrzeichen von Donnerskirchen (1676-80); diese war in kriegerischen Zeiten (Türkenbelagerungen) letzter Zufluchtsort der Ortsbevölkerung. Ursprünglich war sie leuchtend weiß gefärbt und stellte eine wichtige Landmarke für die Fischer am Neusiedler See dar.

Die Gemeinde ist auch besonders wegen ihrer international ausgezeichneten Winzer und deren Spitzenweine bekannt. Donnerskirchen ist ein kleiner Sommerfremdenverkehrsort mit einem Golfplatz.

Weiterführendes#

Literatur#

  • G. Auer und G. Maar (Redaktion), Heimatbuch der Marktgemeinde Donnerskirchen, 1985