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Elternvereine (-vereinigungen)#

Bildeten sich, als seit Anfang des 20. Jahrhunderts die Unterrichtsverwaltung ein engeres Zusammenwirken von Schule und Elternhaus anstrebte ("Elternabende"). Die Tätigkeit war zunächst weitgehend auf finanzielle Unterstützung von Schule und Schülern beschränkt. In der 2. Republik erreichten Zusammenschlüsse von Elternvereinen zunächst Mitsprache ("Elternbeirat" beim Unterrichtsministerium, 1957; Begutachtung von Gesetzen und Verordnungen ab 1962 usw.) und schließlich Mitentscheidungsrechte für die Erziehungsberechtigten (im "Schulgemeinschaftsausschuss" ab 1974; im "Klassen- bzw. Schulforum" ab 1986). Die Förderung der Elternvereine ist gesetzliche Aufgabe der Schulleiter.

Dachverbände: Österreichischer Verband der Elternvereine an den öffentlichen Pflichtschulen, Bundesverband der Elternvereinigungen an höheren und mittleren Schulen Österreichs (ausgenommen Wien), Verband der Elternvereine an höheren Schulen Wiens, Hauptverband Katholischer Elternvereine. - Elterninteressen vertreten weiters: Katholischer Familienverband Österreichs, Österreichischer Familienbund, Bundesorganisation der Österreichischen Kinderfreunde.

Publikationen#

  • "Unsere Schule", "Elternhaus und Höhere Schule", "Familien-Magazin" und andere