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Endlicher, Stephan Ladislaus#

* 24. 6. 1804, Pressburg (Bratislava, Slowakische Republik)

† 28. 3. 1849, Wien

Botaniker, Bibliothekar


Stephan Ladislaus Endlicher. Lithographie von J. Kriehuber, 1848., © Bildarchiv der ÖNB, Wien, für AEIOU
Stephan Ladislaus Endlicher. Lithographie von J. Kriehuber, 1848.
© Bildarchiv der ÖNB, Wien, für AEIOU
Ab 1840 Universitätsprofessor und Direktor des Botanischen Gartens in Wien.


Ließ dort 1844 das Museum (jetzt Botanisches Institut) bauen.


Herausgeber ungarischer Geschichtsquellen; beschäftigte sich mit althochdeutscher und klassischer Philologie sowie chinesischer Kultur und war an der Gründung der Akademie der Wissenschaften in Wien beteiligt.


1848 Mitglied des Frankfurter Parlaments und des Kremsierer Reichstags.

Stephan Endlicher, Büste, Botanisches Institut
Büste, Botanisches Institut

Stephan Endlicher, Büste, Arkadenhof
Büste, Arkadenhof Uni Wien
© Rainer Lenius

Stephan Endlicher, Ehrengrab

Ehrengrab

Er war ursprünglich auf dem Matzleinsdorfer katholischen Friedhof bestattet und erhielt nach dessen Auflösung ein Ehrengrab auf dem Zentralfriedhof (Gr.0/0/38).

Im 10. Bezirk ist ihm eine Gasse gewidmet und Büsten sind im Botanischen Institut in Wien 3, Rennweg 14, (Schrott) und im Arkadenhof der Universität Wien (Johann Kohnsteiner) zu sehen.

Werke (Auswahl)#

  • Genera plantarum, 1836-50
  • Anfangsgründe der chinesischen Grammatik, 1845

Literatur#

  • Österreichisches Biographisches Lexikon
  • F. Czeike: Historisches Lexikon Wien
  • 625 Jahre Universität Wien