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Fenner von Fennerberg, Ferdinand Daniel#

* 31. 10. 1818, Bruneck (Südtirol)

† 15. 2. 1863, Bregenz


Berufsoffizier und Schriftsteller


Als Sohn des Feldmarschalleutnants Franz Philipp Fenner von Fenneberg wurde er 1837 ebenfalls Offizier in der österreichischen Armee.

Er kritisierte die österreichische Heeresorganisation, schied 1843 aus der Armee aus und veröffentlichte 1847 sein kritisches Werk „Österreich und seine Armee“.

1848 war er führend an der Wiener Oktoberrevolution beteiligt und ging nach deren Scheitern nach Deutschland. Im Mai 1849 übernahm er den Oberbefehl über das pfälzische Volksheer, scheiterte aber bei der Überrumpelung der Festung Landau, worauf er in die Schweiz zog. Hier veröffentlichte er 1849 seine Revolutionserlebnisse unter dem Titel „Geschichte der Wiener Oktobertage“.

1851 ging er nach New York und gab dort die in deutscher Sprache erscheinende Zeitschrift „Atlantis“ heraus. Geisteskrank kehrte er nach Europa zurück.

Werke (Auswahl)#

  • Österreich und seine Armee, 1847
  • Geschichte der Wiener Oktobertage, 1849

Literatur#

  • Das große Buch der Österreicher – 4500 Personendarstellungen in Wort und Bild (1987), ed. W. Kleindel & H. Veigl, Verlag Kremayr & Scheriau, Wien, 615 S.