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Filmzeitschriften#

Das Spektrum der zahlreichen Filmzeitschriften reicht von allgemeiner Berichterstattung bis zu fundierten wissenschaftlichen Analysen. Die 1. Fachzeitschriften waren die "Kinematographische Rundschau" (1907) und "Der Österreichische Komet" (1908). "Das Lichtbild-Theater" und die "Dramagraph-Woche" wurden ab 1911 herausgegeben, ab 1912 die "Filmkunst" (Herausgeber Cinéma Eclair) sowie die "Kastalia" (für wissenschaftliche und Unterrichtsfilme von Schulleuten herausgegeben). Ab 1913 folgte "Die Filmwoche", ab 1916 "Paimanns Filmlisten", eine Zeitschrift, in der bis 1965 in lexikalischer Form Kritiken sämtlicher in Österreich angelaufener Filme aufgelistet wurden.

Ab 1918 erschien "Der Filmbote". Als Fachblatt des Bundes und der österreichischen Lichtspielbühnen wurde ab 1917 "Die neue Kino-Rundschau" publiziert. Weitere Filmzeitschriften in der 1. Republik waren "Die Filmwelt" (ab 1921, Publikumszeitschrift), "Das Bild im Dienste der Schule und Volksbildung" (ab 1924), "Mein Film" (ab 1926) und "Tonfilm Theater Tanz" (ab 1933).

Nach dem 2. Weltkrieg erschien ab 1946 "Der Film" (Herausgeber W. Forst), ab 1946 die "Österreichische Film- u. Kinozeitung", ab 1949 "Die Wiener Filmrevue" und die "Filmkunst" (herausgegeben von der Österreichischen Gesellschaft für Filmwissenschaft u. Filmwirtschaft). Zu nennen sind weiters "Funk und Film", eine österreichische Film- und Radioillustrierte (ab 1945), sowie der "Filmspiegel". In den 1970er und 1980er Jahren entstanden unter anderem die Filmzeitschriften "Multimedia" (1973-2001) und "Blimp" (1985), weiters existieren heute u.a. "Skip", "Austrian Film News" und "Celluloid".

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