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Flößerei#

Der Transport von zu Flößen verbundenen Holzstämmen war in Österreich bis in das 19. Jahrhundert üblich. Auf der Donau und ihren Nebenflüssen wurden damit Salz und Eisen transportiert, die Flöße wurden nach der Ankunft zerteilt und als Nutzholz verkauft. Holzflößerei war auch auf kleineren Flüssen und Bächen, die zu diesem Zweck gestaut wurden (Klausen), üblich. Im 18. und 19. Jahrhundert wurde damit die Versorgung von Wien mit Nutz- und Brennholz gesichert. Nach dem Bau der Eisenbahnen wurde die Flößerei aufgegeben.


--> ABC: Flößer (ABC zur Volkskunde Österreichs)

Literatur#

  • E. Neweklowsky, Die Schiffahrt und Flößerei im Raume der oberen Donau, 3 Bände, 1952-64