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Frauenangelegenheiten, Bundesministerin für#

Bei der Regierungsbildung 1990/91 wurde die bis dahin zuständige Staatssekretärin im Bundeskanzleramt, Johanna Dohnal (SPÖ), durch Entschließung des Bundespräsidenten gemäß Artikel 77 Absatz 3 Bundes-Verfassungsgesetz zur Ministerin ohne Portefeuille ernannt und mit den Frauenangelegenheiten betraut. Dies wurde bei den nachfolgenden Regierungen beibehalten; 1993 wurden auch die Angelegenheiten der Gleichbehandlungskommission und der Anwältin für Gleichbehandlungsfragen sowie der Interministeriellen Arbeitsgruppe für Gleichbehandlungsfragen dieser Ministerin unterstellt. 1995-97 war Helga Konrad (SPÖ) Frauenministerin, 1997-2000 übte Barbara Prammer (SPÖ) das Amt aus. Seither werden diese Agenden vom Bundesministerium für soziale Sicherheit und Generationen (Sozialministerium) wahrgenommen. Das Frauenministerium wurde im Ministeriengesetz 2007 wiedergeschaffen, mit Doris Bures (SPÖ) als Frauenministerin, es heißt Bundesministerium für Frauen, Medien und öffentlichen Dienst. Sie wurde am 1. Juli 2008 von Doris Buris abgelöst. Seit der neuen Bundesregierung (2.12.2008) ist die Sektion II des Bundeskanzleramts für "Frauenangelegenheiten und Gleichstellung" zuständig.