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Gips#

Die Anfänge des Gipsbergbaus reichen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Wurde Gips ursprünglich für Stukkaturzwecke verwendet, bekam er im 19. Jahrhundert auch Bedeutung als Düngemittel in Verbindung mit Thomasschlacke. Heute sind Gips bzw. der mit ihm gemeinsam vorkommende Anhydrit wichtige Industrierohstoffe, insbesonders als Zuschlagstoffe für die Zementherstellung, und bedeutende Grundstoffe für die Bauindustrie (Gipsplatten, Putz usw.). Gips wird in Preinsfeld bei Heiligenkreuz, Puchberg am Schneeberg, Wienern am Grundlsee, Spital am Pyhrn, Moosegg bei Golling, Abtenau und Weißenbach am Lech abgebaut; Verarbeitungsbetriebe bestehen in Kuchl bei Golling, Bad Aussee, Weißenbach an der Enns und Puchberg am Schneeberg. Die Fördermenge (Rohgibs, Anhydrit) 2002 betrug 969.200t.