unbekannter Gast

Gleisdorf#

Gleisdorf
Wappen von Gleisdorf.
© Copyright Verlag Ed. Hölzel, Wien, für AEIOU.

Bundesland: Steiermark Gleisdorf, Steiermark
Bezirk: Weiz, Stadt
Einwohner: 5.399 (Stand 2006)
Bevölkerungsentwicklung: Statistik Austria
Höhe: 362 m
Fläche: 4,76 km²
Postleitzahl: 8200
Website: www.gleisdorf.at


Verkehrsknoten im Tal der Raab.

Bezirkshauptmannschaft, Bezirksgericht, Arbeitsmarktservice, Gebietskrankenkasse, Landeskammer für Land- und Forstwirtschaft, Regionalbetreuung Oststeiermark, Sozialstation, Dominikanerinnenkonvent mit Haushaltungsschule und Schülerheim, Versuchsstation der Bundesanstalt für Pflanzenbau, Sporthalle, Bundesgymnasium, Bundesrealgymnasium, landwirtschaftliche Fachschule für Obstbau; rund 56 % der 3603 Beschäftigten (1991) im Dienstleistungssektor (besonders Handel); in der Produktion: Stahlbau (Anlagenbau, Förderungstechnik), Erzeugung von Druckgussteilen für Kfz-Industrie, Fruchtsäften, Brillenfassungen und Atmungsgeräten; Betonwerk; Obstbau und Obstverwertung, Feistritzwerke der Stadt Gleisdorf (Elektrizitätsversorgungsunternehmen, auch für Alternativenergien).

Urkundlich 1229, seit 1920 Stadt; barocke Pfarrkirche (1648-72), erneuert 1891-93; ehemalige Piaristenkirche (1744-47) und -kloster; Heimatmuseum mit Porträtgalerie aus Schloss Freiberg. Unweit von Gleisdorf in der Gemeinde St. Ruprecht an der Raab römische Ausgrabungen (Amphitheater, Gräber).

Literatur#

  • R. F. Hausmann und S. Rosenberger, Gleisdorf 1229-1979, 1979
  • H. Riedl, Gleisdorf. Ein Beitrag zur Sozialgeographie einer oststeirischen Kleinstadt, 1971