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Großwilfersdorf#

Wappen von Großwilfersdorf
Wappen von Großwilfersdorf

Bundesland: Steiermark Grosswilfersdorf, Steiermark
Bezirk: Hartberg-Fürstenfeld
Einwohner: 2.080 (Stand 2016)
Bevölkerungsentwicklung: Statistik Austria
Höhe: 274 m
Fläche: 38,42 km²
Postleitzahl: 8263
Website: www.grosswilfersdorf.riskommunal.net
Mit 1.1.2015 wurde im Rahmen der Gemeindestrukturreform des Landes Steiermark die Gemeinde Großwilfersdorf mit
der Gemeinde Hainersdorf zusammengeschlossen. Die Gemeinde führt weiterhin den Namen Großwilfersdorf.

Die Gemeinde Großwilfersdorf (Bezirk Hartberg-Fürstenfeld) liegt im Feistritztal an der Mündung des Ilztales.

Die Gründung von Wilfersdorf stand wahrscheinlich in Zusammenhang mit der Gründung von Fürstenfeld, die um 1170 erfolgte; erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort 1357. Im Laufe der Jahrhunderte kam es zu verschiedenen Wechseln von Grundherren - zeitweise war der Ort sogar zehn verschiedenen Grundherren untertan.

Nach Pest und Hungersnöten wurde die exponierte Lage nahe der Garnisonsstadt Fürstenfeld und nahe der Grenze zu Ungarn Wilfersdorf immer wieder zum Verhängnis: 1480 verwüsteten die ungarischen Truppen die Umgebung von Fürstenfeld, 1529 und 1532 kam es zu Plünderungen durch die durchziehenden türkischen Heere,1605 fielen die Hajduken (ungarische Aufständische) in die Oststeiermark ein, 1704 überfielen die Kuruzzen Wilfersdorf.

Heute ist Großwilfersdorf die größte Weinbaugemeinde der Region Fürstenfeld; viele Gewerbebetriebe haben sich in den letzten Jahren im Bereich des Autobahnknotens A2-Südautobahn hier angesiedelt.

Sehenswert in der Gemeinde sind u.a.

Großwilfersdorf

  • Römisches Hügelgrab bei Radersdorf
  • barocke Pfarrkirche (spätes 17. Jh.), Ost-Turm mit Fresken (18. Jh.), Grabstein von 1756
  • Hof Lyboch (im Kern Wehrbau des 13. Jh., im 18. Jh. Umbau)
  • Kriegerdenkmal
  • schön renovierte Kapellen in den Katastralgemeinden
  • Ulrichsbründl

Hainersdorf

  • Pfarrkirche hl. Georg (Neubau 1668) mit reich stuckierten Säulen und Barockeinrichtung (Hoch­altar 1750, Tabernakel 1714, Seitenaltäre, Kanzel 1743, spätbarocke Orgel), an der Außenwand römische Inschriftenstein
  • Mariensäule (1711) vor dem Pfarrhof (1663)

Darüber hinaus laden zahlreiche, gut markierte Wander- und Radfahrwege zu Ausflügen ein; die hervorragenden Weine der Gegend - besonders Welschriesling, Weißburgunder und Zweigelt - kann man in vielen Gastronomiebetrieben und in zahlreichen Buschenschänken genießen. Aufgrund der verkehrsgünstigen Lage kann man auch zahlreiche naheliegende Ausflugsziele und auch die Thermen besuchen.

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