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Gugitz, Gustav #

Pseudonym: G. Litschauer


* 9. 4. 1874, Wien

† 3. 3. 1964, Rekawinkel (Niederösterreich)


Kulturhistoriker, Volkskundler, Schriftsteller


Einer alten Familie entstammend studierte er an der Universität Wien Literatur- und Theatergeschichte.

Er war Privatgelehrter bis er durch Inflation sein Vermögen verlor und danach als Antiquar, Korrektor und 1938-45 als Angestellter der Wiener Stadtbibliothek seinen Unterhalt verdiente.

Seine rund 6000 Bände umfassende Viennensia-Bibliothek wurde gegen Lebensrente von der Stadt Wien übernommen.

Werke (Auswahl)#

  • Alt-Wienerisches, 1920 (mit E. K. Blümml)
  • Alt-Wiener Thespiskarren, 1925 (mit E. K. Blümml)
  • Das Wiener Kaffeehaus, 1940
  • Das Jahr und seine Feste im Volksbrauch Österreichs, 2 Bände, 1949/50
  • Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch, 5 Bände, 1955-58
  • Bibliographie zur Geschichte und Stadtkunde von Wien, 5 Bände, 1947-58
  • Denkwürdigkeiten aus Alt-Österreich, 21 Bde, 1912-21 (Hg.)

Literatur#

  • H. Dietrich, G. Gugitz Bibliographie, 1954
  • W. Sturminger, G. Gugitz, in: Wiener Geschichtsblätter 9, 1954
  • L. Schmidt, G. Gugitz, in: Österreichische Zeitschrift für Volkskunde 67/18, 1964
  • Das große Buch der Österreicher – 4500 Personendarstellungen in Wort und Bild (1987), ed. W. Kleindel & H. Veigl, Verlag Kremayr & Scheriau, Wien, 615 S.


(unter Pseudonym G. Litschauer gemeinsam mit Emil Karl Blümml (Pseudonym Karl Giglleithner) DER SPITTELBERG UND SEINE LIEDER, Wien, 1924 als Alt-Wiener Sittengeschichte I.(Privatdruck, 80 Seiten).

-- bildung.at.fanders, Mittwoch, 29. August 2012, 18:38