Österreichisch-Ungarische Haydn-Philharmonie

Haydnsaal in Schloss Esterházy

Die Österreichisch-Ungarische Haydn-Philharmonie ist ein Orchester, das aus österreichischen und ungarischen Musikern gebildet ist.

1987 wurde von Ádám Fischer und der Institution der Internationalen Haydn Festspiele in Eisenstadt dieses Orchester aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und verschiedener ungarischen Orchester gegründet.

Fischer wollte gute Musiker beider Staaten – noch vor der Grenzöffnung 1989 – musikalisch zusammenführen, um gemeinsam Joseph Haydns Œuvre aufzuführen.

Aufführungsort und Stammsitz des Orchesters ist im Allgemeinen der Haydnsaal des Schlosses Esterházy, also dort, wo Joseph Haydn selbst gewirkt hat.

Das Ensemble besteht aus rund 40 Musikern. Inzwischen setzt sich das Orchester hauptsächlich aus Musikern von Wiener und Budapester Orchestern zusammen: Hier wirken Wiener Philharmoniker, Wiener Symphoniker, das Orchester der Volksoper Wien sowie das Budapester Staatsopernorchester und schließlich die ungarische Nationalphilharmonie und das Nationalradioorchester zusammen.

Die Konzerte und Opernaufführungen unter der Leitung von Fischer sind fester Bestandteil der Internationalen Haydntage.

Das Orchester hat sich inzwischen auch durch zahlreiche Tourneen und Auftritte in Österreich und Ungarn, innerhalb Europas, sowie durch die USA und Japan etabliert.

Zwischen 1987 und 2001 hat die Haydn Philharmonie unter Adam Fischer alle Haydn-Symphonien auf CD eingespielt.

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