Österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 1988/89

Die österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 1988/89 war die 17. Meisterschaft im österreichischen Frauenfußball nach der 35-jährigen Pause zwischen 1938 und 1972. Sie bestand aus der 20. Auflage einer höchsten Spielklasse (1. Frauen-Bundesliga) und wurde vom Österreichischen Fußballbund veranstaltet. Die neunte Auflage einer zweithöchsten Spielklasse (Damenliga Ost) wurde jedoch vom Wiener Fußball-Verband veranstaltet.

Inhaltsverzeichnis

1. Frauen-Bundesliga

Meister wurde die USC Landhaus Wien, die damit ihren achten Titel gewann.

Die Liga setzte sich gegenüber dem Vorjahr, in dem zehn Vereine teilnahmen, aus elf Teams zusammen, wobei der ASV Vösendorf heuer neu in der Bundesliga war. Die Mannschaft des DFC Austria Brunn wechselte ab dieser Saison zum Lokalkonkurrenten DFC Brunn am Gebirge. Jeder spielte gegen jeden zweimal in insgesamt 20 Runden. Ein Sieg wurde mit zwei Punkten belohnt, ein Unentschieden mit einem Zähler.

Meisterschaftsendstand

Platz Verein Sp S U N Tore TD P Anmerkung
01. USC Landhaus Wien (M)(C) 20 17 02 01 087:012 +075 36 Meister der Saison
02. Union Kleinmünchen 20 16 02 02 100:019 +081 34
03. 1. DFC Leoben 20 16 01 03 099:013 +086 33
04. DFC Brunn am Gebirge 20 14 04 02 098:019 +079 32
05. DFC Ostbahn XI 20 09 01 10 062:036 +028 19
06. ASV Vösendorf 20 09 01 10 041:043 -002 19
07. DFC Heidenreichstein 20 08 02 10 049:042 +007 18
08. DFC LUV Graz 20 03 05 12 029:085 -056 11
09. ESV Stadlau/Kaisermühlen 20 03 04 13 029:098 -069 10
10. DFC St.Peter/Ottersbach 20 01 03 16 018:113 -095 05
11. KSV der Wiener Berufsschulen 20 01 01 18 014:147 -133 03
Erläuterungen: (M) = amtierender Meister (1987/88), (C) = amtierender Cupsieger (1987/88)

Damenliga Ost

Meister wurde in dieser Saison die B-Mannschaft von der USC Landhaus Wien, die jedoch nicht berechtigt ist in die höchste Spielklasse aufzusteigen, da dort bereits die A-Elf vertreten ist. Als Aufsteiger wurden deshalb der zweit- und drittplatzierte Vereine gehandelt, also der SC Neunkirchen und der SV Wienerfeld.

Die Liga setzte sich wie im Vorjahr aus neun Klubs zusammen. Neu dabei waren der SC Großrußbach und der DFC Laimbach, die damit das B-Team von dem DFC Ostbahn XI sowie den aufgestiegenen ASV Vösendorf ersetzten. Jeder spielte gegen jeden zweimal in insgesamt 16 Runden. Ein Sieg wurde mit zwei Punkten belohnt, ein Unentschieden mit einem Zähler.

Meisterschaftsendstand

Platz Verein Sp S U N Tore TD P Anmerkung
01. USC Landhaus Wien B 16 13 01 02 54:18 +36 27 Meister
02. SC Neunkirchen 16 12 01 03 68:14 +54 25 Aufsteiger in höchste Spielklasse
03. SV Wienerfeld 16 11 02 03 39:17 +22 24 Aufsteiger in höchste Spielklasse
04. DFC Laimbach 16 07 03 06 34:41 -07 17
05. SC Krems 16 06 03 07 44:35 +09 15
06. SC-ESV Parndorf 16 06 03 07 30:28 +02 15
07. SC Großrußbach 16 05 01 10 20:44 -24 11
08. DFC Obersdorf 16 03 03 10 19:30 -11 08
09. SC Stetteldorf 16 00 01 15 01:82 -81 00
Anmerkung: Die Partie Obersdorf - Stetteldorf wurde mit 0:0 und 0 Punkte beglaubigt.

Siehe auch

Weblinks