Österreichische Fußballmeisterschaft 2010/11

Dieser Artikel behandelt die österreichische Fußballmeisterschaft der Herren der Saison 2010/11.
Für die österreichische Fußballmeisterschaft der Frauen der Saison 2010/11 siehe unter Österreichische Fußball-Frauenmeisterschaft 2010/11.
Österreichische Fußballmeisterschaft 2010/11
Logo des ÖFB
2009/10
Bundesliga 2010/11
Logo
SK Sturm Graz Graz 2011 05 24 2.jpg
Meister Sturm Graz
Meister SK Sturm Graz
Champions League SK Sturm Graz
Europa League SV Ried
FC Red Bull Salzburg
FK Austria Wien
Absteiger LASK Linz
Mannschaften 10
Spiele 180
Tore 466
Tore/Spiel 2,59
Zuschauer 1.452.970
Zuschauer/Spiel 8.072
Torschützenkönig OsterreichÖsterreich Roland Linz
Erste Liga 2010/11
Logo
Meister FC Admira Wacker Mödling
Relegation ↓ First Vienna FC 1894
Absteiger FC Gratkorn
Mannschaften 10
Spiele 180
Tore 567
Tore/Spiel 3,15
Zuschauer 330.653
Zuschauer/Spiel 1.837
Torschützenkönig OsterreichÖsterreich Benjamin Sulimani

Die österreichische Fußballmeisterschaft wurde 2010/11 zum 99. Mal ausgetragen. Die höchste Spielklasse ist die österreichische Bundesliga, die in dieser Saison zum 37. Mal durchgeführt und von zehn Mannschaften bestritten wird. Diese ermitteln in vier Durchgängen den österreichischen Fußballmeister. Sie begann am 17. Juli 2010 und endete am 25. Mai 2011 mit der 36. und letzten Runde.

In der höchsten Spielklasse, der Bundesliga, wird um drei internationale Startplätze gespielt; der Meister ist an der Qualifikation zur UEFA Champions League teilnahmeberechtigt, der zweit- und drittplatzierte Verein spielt in der Qualifikation zur UEFA Europa League. Der Letztplatzierte muss in die zweitklassige Erste Liga absteigen.

In der Ersten Liga spielen zehn Teams in vier Durchgängen und 36 Runden um einen Aufstiegsplatz in die Bundesliga. Die letztplatzierte Mannschaft muss in die jeweiligen Regionalligen absteigen, der Tabellenvorletzte hat zwei Relegationsspiele gegen den Meister der Regionalliga Ost zu bestreiten.

In den drei Regionalligen Ost, Mitte und West wird in zwei Durchgängen um die Aufstiegsplätze in die Erste Liga gespielt. Dabei können sich zwei der drei Mannschaften qualifizieren. In der Saison 2010/11 trifft in der Qualifikation der Meister der Regionalliga West auf den Meister der Regionalliga Mitte und der Meister der Regionalliga Ost auf den Tabellenvorletzten der Ersten Liga. Sofern sich aus den Absteigern nicht andere Regelungen ergeben, müssen jeweils drei Mannschaften in die vierte Leistungsklasse absteigen.

Inhaltsverzeichnis

Lizenzierungsverfahren

Am 3. Mai 2010 wurden von der Bundesliga die Lizenzen für die Meisterschaft 2010/11 vergeben. Mit Ausnahme des Bundesligisten SK Austria Kärnten, der Erste-Liga-Vereine FC Lustenau und FC Dornbirn sowie des Aufstiegskandidaten aus der Regionalligen Mitte Blau-Weiß Linz erfüllten alle Lizenzwerber die Voraussetzungen. Der Antrag des Grazer AK wurde bestimmungsgemäß aufgrund des Konkursverfahrens zurückgewiesen.[1] In zweiter Instanz wurde am 14. Mai 2010 vom Protestkomitee der Bundesliga entschieden, dass der FC Lustenau ebenfalls die Lizenz erhält, während diese dem SK Austria Kärnten und dem FC Dornbirn weiterhin verweigert wurde. Der Protest des FC Blau-Weiß Linz wurde zurückgewiesen.[2]

Am 25. Mai 2010 gab Dornbirn bekannt, auf die Berufung beim Ständig Neutralen Schiedsgericht zu verzichten. Der Abstieg in die Regionalliga West war damit unwiderruflich.[3] Wäre dem Verein vom Ständig Neutralen Schiedsgericht per Berufung die Lizenz zugesprochen worden und dem SK Austria Kärnten gleichzeitig die Lizenz auch in dritter Instanz verweigert worden, hätte der FC Dornbirn dem Sofortabstieg noch entgehen können. Am 28. Mai 2010 wurde dem Ansuchen der Kärntner beim Ständig Neutralen Schiedsgericht tatsächlich nicht stattgegeben.[4] Für den finanziell ohnehin schwer angeschlagenen Verein war dies ein doppelter Schicksalsschlag, denn neben dem Zwangsabstieg in die Regionalliga Mitte war damit die sofortige kostenlose Freigabe für alle Spieler mit Profistatus verbunden.

Erste Leistungsstufe – Bundesliga

Vereine der tipp3-Bundesliga 2010/11

Die vom Sportwetten-Anbieter tipp3 als Hauptsponsor unterstützte Bundesliga ist die höchste Spielklasse im österreichischen Fußball und wird in der Saison 2010/11 zum 91. Mal ausgetragen. Subsponsor ist der Mobilfunkanbieter T-Mobile Austria, weshalb die offizielle Liga-Bezeichnung tipp3-Bundesliga powered by T-Mobile lautet.[5] Nach zwei Jahren ist der Aufsteiger FC Wacker Innsbruck wieder in Österreichs höchster Spielklasse vertreten. Die Innsbrucker ersetzen den Absteiger SK Austria Kärnten.

Mit Ausnahme von Vorarlberg und Kärnten sind alle österreichischen Bundesländer in der Bundesliga vertreten. Wien, Oberösterreich und die Steiermark stellen dabei jeweils zwei Vereine.

Der TV-Anbieter sky Deutschland AG hat die Rechte alle Bundesligaspiele in voller Länge zu zeigen, die auf dem Kanal sky sport austria im Pay-TV ausgestrahlt werden. Erstmals wird der Sender alle Spiele nicht nur in der bekannten Konferenzschaltung zeigen, sondern auch als Einzelspiele. Daneben hat der ORF die Rechte jeweils das „Topspiel der Runde“ als Einzelspiel – meist sonntags, bei Wochentagsrunden Mittwochs – zu übertragen. Diese Regelung gilt nicht in den letzten zwei Runden, in denen alle Spiele zeitgleich ausgetragen werden müssen. Darüber hinaus darf der ORF eine 45-minütige Zusammenfassung von den restlichen vier Partien pro Runde zu zeigen. Privatfernsehsender Servus TV ging bei den Verhandlungen leer aus. [6]

Modus

In der Saison 2010/11 werden wie in vergangenen Jahren zehn Klubs in insgesamt 36 Runden gegeneinander antreten. Dabei wird die Auslosung nach der 9. und der 27. Runde gestürzt. Jedes Team spielt somit zu Hause und zweimal auswärts gegen jedes andere Team.

Der Meister ist an der Qualifikation zur UEFA Champions League 2011/12 teilnahmeberechtigt, die zweit- und drittplatzierten Vereine sowie der ÖFB-Cup-Sieger sind für die Qualifikation zur UEFA Europa League 2011/12 startberechtigt. Wird der Cup-Sieger gleichzeitig österreichischer Meister, startet der Cup-Final-Verlierer in der Europa League. Sollte sich der Cup-Sieger auf Platz zwei oder drei der Meisterschaft befinden, geht der zweite Startplatz der Bundesliga für die Europa League an den Tabellen-Vierten über. Der Zehntplatzierte muss in die zweithöchste Spielklasse, die Erste Liga, absteigen.

Saisonverlauf und Höhepunkte

Wiener Neustadts Alexander Grünwald verwandelt einen der vier Strafstöße gegen LASK-Torhüter Thomas Mandl.
Die Rieder Guillem Martí, Stefan Lexa und Iván Carril Regueiro bejubeln den klaren 5:0-Auswärtssieg in Wiener Neustadt.

Die Meisterschaft begann mit einem Knalleffekt, denn der SC Magna Wiener Neustadt war nach einem 5:0 (5:0) Kantersieg gegen LASK Linz erster Tabellenführer. Wie es dazu kam, war höchst kurios, denn drei der fünf Treffer entsprangen aus Strafstößen, wobei ein vierter Elfmeter 130 Sekunden nach Spielbeginn noch vergeben wurde. Überdies mussten noch zwei Linzer mit der roten Karte vom Feld.[7] Alle fünf Tore, alle vier Elfmeter und auch die beiden Platzverweise fanden in der ersten Halbzeit statt; ein neuer Bundesligarekord.[8] Sämtliche vier von Schiedsrichter Alexander Harkam ausgesprochenen Strafstöße waren ebenso gerechtfertigt wie die beiden Feldverweise. Dass LASK-Anhänger zweimal auf das Spielfeld stürmten, um gegen die eigene Mannschaft zu opponieren und das Spiel deshalb knapp vor dem Abbruch stand, war der negative Höhepunkt des Saisonauftakts.[9] Als deren Folge beantragte LASK Linz selbst bei der Bundesliga Stadionverbote für 17 Fans.[10] Unerwartet kam auch der klare 4:0 Sieg des Aufsteigers FC Wacker Innsbruck gegen den SK Rapid Wien. Die Innsbrucker, die in den letzten 16 Duellen in Serie gegen den Rekordmeister sieglos blieben, meldeten sich mit diesem Kantersieg erfolgreich in der Bundesliga zurück.[8] Auch in Innsbruck kam es nach Spielschluss noch im Tivoli-Stadion zu Ausschreitungen beider Fangruppen und zu Verhaftungen.[11]

Endtabelle

Logo der Bundesliga
Meisterteller der österreichischen Fußball-Bundesliga
Platz Verein Sp S U N Tore TD P Anmerkung
UEFA Champions League.svg 01. SK Sturm Graz Logo.svg SK Sturm Graz (C) 36 19 09 08 66:33 +33 66 Für Champions League 2011/12 qualifiziert
UEFA Europa League.svg 02. FC Red Bull Salzburg logo.svg FC Red Bull Salzburg (M) 36 17 12 07 53:31 +22 63 Für UEFA Europa League 2011/12 qualifiziert
UEFA Europa League.svg 03. Austria Wien.svg FK Austria Wien 36 17 10 09 65:37 +28 61 Für UEFA Europa League 2011/12 qualifiziert
UEFA Europa League.svg 04. SV Ried.svg SV Ried 36 16 10 10 51:38 +13 58 Für UEFA Europa League 2011/12 qualifiziert1
05. Logo SK Rapid Wien.svg SK Rapid Wien 36 14 11 11 52:42 +10 53 Rückreihung bei Punktgleichheit (strafverifiziertes Spiel)
06. Wacker Innsbruck NEU klein.svg FC Wacker Innsbruck (A) 36 13 11 12 43:42 +01 50
07. SC Magna Wiener Neustadt.svg SC Magna Wiener Neustadt 36 14 08 14 44:52 08 50
08. Kapfenberger SV logo.svg Kapfenberger SV 36 09 11 16 42:61 −19 38
09. SV Mattersburg.svg SV Mattersburg 36 07 10 19 29:56 −27 31
Red Arrow Down.svg 10. LASK Linz.svg LASK Linz 36 03 10 23 22:75 −53 19 Absteiger in die Erste Liga
Erläuterung: (M) = Vorjahresmeister, (C) = Vorjahrescupsieger, (A) = Aufsteiger aus der Ersten Liga 2009/2010

Reihungskriterien: 1.Punkte (P) 2.Tordifferenz (TD) 3. erzielte Tore 4. direkte Begegnungen

1 Als Cupsieger für diese qualifiziert

Kreuztabelle

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der mittleren Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe. Die Ergebnisse sind immer aus Sicht der Heimmannschaft angegeben.

Stand: 36. Runde (25. Mai 2011)

Hinrunde (Runden 1–18) 2010/11 Rückrunde (Runden 19–36)
Red Bull Salzburg Austria Wien Rapid Wien Sturm Graz SC Magna Wiener Neustadt SV Mattersburg LASK Linz SV Ried Kapfenberger SV FC Wacker Innsbruck Verein Red Bull Salzburg Austria Wien Rapid Wien Sturm Graz SC Magna Wiener Neustadt SV Mattersburg LASK Linz SV Ried Kapfenberger SV FC Wacker Innsbruck
1:1 1:1 2:0 4:2 1:0 0:0 1:0 0:2 4:0 Red Bull Salzburg 1:1 1:1 2:1 4:0 2:0 0:1 2:2 4:2 2:3
0:0 0:1 2:3 1:1 2:0 4:1 0:1 5:1 0:3 FK Austria Wien 2:4 0:1 2:2 4:0 0:1 5:0 1:0 2:0 1:0
2:1 0:1 3:1 1:2 2:0 5:0 3:0 3:2 1:1 SK Rapid Wien 1:2 0:3* 0:2 4:1 0:0 0:0 2:0 2:0 3:3
0:0 0:2 0:2 4:2 2:0 5:0 0:1 2:0 2:0 SK Sturm Graz 0:3 1:1 3:3 1:0 4:0 1:1 1:0 2:0 2:1
1:0 0:0 1:1 0:3 1:0 5:0 0:5 3:0 1:0 SC Magna Wiener Neustadt 1:0 4:2 2:0 1:2 2:1 0:0 0:2 1:1 2:2
1:0 0:3 2:2 1:1 0:3 3:3 1:4 0:1 0:2 SV Mattersburg 0:1 1:2 1:0 1:1 1:1 1:1 2:2 1:1 2:1
1:2 3:4 1:0 0:4 2:1 0:1 0:3 0:1 0:0 LASK Linz 1:1 0:4 1:2 0:2 2:3 0:1 1:1 0:3 0:1
1:2 2:1 3:1 0:3 2:0 1:3 1:0 1:0 1:0 SV Ried 2:2 1:1 2:1 0:0 1:0 1:1 2:0 2:0 2:2
0:0 1:1 0:0 0:4 1:2 3:1 4:1 3:3 2:4 Kapfenberger SV 0:1 3:3 1:1 0:5 0:1 2:1 2:2 2:1 0:0
0:1 0:1 4:0 2:2 0:0 2:1 2:0 1:0 1:3 FC Wacker Innsbruck 1:1 0:3 0:3 1:0 1:0 2:0 1:0 1:1 1:1
* = Das Wiener Derby am 22. Mai 2011 SK Rapid Wien gegen FK Austria Wien im Gerhard-Hanappi-Stadion wurde nach 26 Spielminuten beim Stand von 2:0 für Austria Wien
wegen eines Platzsturms mehrerer hundert Fans des SK Rapid Wien zunächst unterbrochen und schließlich, da die Sicherheit für Spieler und Zuschauer nicht gewährleistet
werden konnte, abgebrochen. Der Strafsenat I der Bundesliga entschied am 23. Mai 2011 für eine 3:0-Strafverifizierung zugunsten von Austria Wien.

Torschützentabelle

Endstand vom 25. Mai

Rang Tore Name Land Verein
01 21 Roland Linz1) OsterreichÖsterreich Österreich FK Austria Wien
02 19 Roman Kienast OsterreichÖsterreich Österreich SK Sturm Graz
03 18 Hamdi Salihi AlbanienAlbanien Albanien SK Rapid Wien
18 Roman Wallner OsterreichÖsterreich Österreich FC Red Bull Salzburg
05 14 Deni Alar OsterreichÖsterreich Österreich Kapfenberger SV
14 Patrick Bürger OsterreichÖsterreich Österreich SV Mattersburg
07 11 Johannes Aigner OsterreichÖsterreich Österreich SC Magna Wiener Neustadt
08 10 Marcel Schreter OsterreichÖsterreich Österreich FC Wacker Innsbruck
10 Alan BrasilienBrasilien Brasilien FC Red Bull Salzburg
10 09 Zlatko Junuzović1) OsterreichÖsterreich Österreich FK Austria Wien
09 Guillem Martí Misut SpanienSpanien Spanien SV Ried
09 Imre Szabics UngarnUngarn Ungarn SK Sturm Graz
09 Samir Muratović Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina SK Sturm Graz
1) Roland Linz und Zlatko Junuzović erzielten beim Spiel SK Rapid Wien gegen FK Austria Wien (35. Runde,
das nach 26 Minuten beim Stand von 0:2 abgebrochen wurde, jeweils ein Tor. Diese Tore werden gemäß
Entscheidung der Bundesliga trotz des Spielabbruchs offiziell gewertet.

Spielorte, Spielstätten und Zuschauer

Stand: 36. Runde (25. Mai 2011) [12]

Stadt Einwohner Verein Stadion Kapazität Gesamt Schnitt ± zu 2009/10
Graz 257.3280 SK Sturm Graz UPC-Arena 15.323 218.067 12.115 +02,38%
Innsbruck 119.2490 FC Wacker Innsbruck (Aufsteiger) Tivoli-Neu 16.008 190.160 10.564 +53,50%
Kapfenberg 21.8120 Kapfenberger SV Franz-Fekete-Stadion 12.000 60.165 3.343 +08,79%
Linz 189.3110 LASK Linz Linzer Stadion 18.000 108.343 6.019 −35,06%
Mattersburg 6.9540 SV Mattersburg Pappelstadion 15.100 70.050 3.892 -39,98%
Ried im Innkreis 11.4090 SV Ried Keine Sorgen Arena 7.500 106.200 5.900 +13,46%
Salzburg 147.5710 FC Red Bull Salzburg Red Bull Arena 31.000 176.250 9.792 −26,01%
Wien 1.713.9570 FK Austria Wien Generali Arena 13.135 171.010 9.501 +08,13%
Wien 1.713.9570 SK Rapid Wien Gerhard-Hanappi-Stadion 17.500 287.200 15.956 +03,84%
Wiener Neustadt 40.7080 SC Magna Wiener Neustadt Wiener Neustädter Stadion 7.036 65.525 3.640 01,21%

Die Meistermannschaft des SK Sturm Graz

SK Sturm Graz Logo.svg
Stand nach Meisterschaftsende[13]


Zweite Leistungsstufe – Erste Liga

Vereine der ADEG Ersten Liga 2010/11
Meisterteller der österreichischen Ersten Liga

Die Erste Liga ist die zweithöchste Spielklasse im österreichischen Profifußball und wird in der Saison 2010/11 zum 36. Mal ausgetragen. Der bisherige Namenssponsor der Ersten Liga, die ADEG, die seit der Saison 2008/09 den Bewerb unterstützte, hat seinen Vertrag nicht mehr verlängert, wodurch sie gegenwärtig ohne Sponsor dasteht. Nachdem dem Bundesliga-Absteiger SK Austria Kärnten für die Saison 2010/11 aus wirtschaftlichen Gründen die Bundesliga-Lizenz verweigert wurde, durfte der First Vienna FC 1894, der den vorletzten Abstiegsplatz eingenommen hatte, ohne Relegation in der Ersten Liga verbleiben. Für den Aufsteiger aus der Regionalliga West, den SV Grödig, der nur ein Jahr nach seinem Abstieg wieder in die Erste Liga zurückkehrt, entfiel ebenfalls die Relegation. Zwischen den Qualifikanten der Regionalligen Ost (SC-ESV Parndorf 1919) und Mitte (WAC/St. Andrä) kam es zu zwei Qualifikationsspielen, welche der WAC/St. Andrä mit einem Gesamtscore von 4:2 für sich entschied.

In der Saison 2010/11 stellt Vorarlberg nicht weniger als drei Vereine, Niederösterreich und die Steiermark stellen jeweils zwei Vereine, Wien, Kärnten und Salzburg je einen Verein. Das Burgenland, Tirol und Oberösterreich sind in der zweithöchsten Spielklasse nicht vertreten.

Wie in der Bundesliga gehören die TV-Rechte dem Sender sky Deutschland AG, welcher jedes Spiel in voller Länge zeigen darf. Die Ausstrahlung erfolgt über den Pay-TV-Kanal sky sport austria und im Rahmen einer Konferenzschaltung mit vier Partien mit Spielbeginn um 18:30 Uhr. Ausnahme sind die letzten zwei Runden, in denen alle Spiele zeitgleich ausgetragen werden müssen, darf sich sky zusätzlich eine Partie aussuchen, die als „Topspiel der Runde“ als Einzelpartie am Freitag um 20:30 Uhr übertragen wird. Auch der ORF hat das Recht das Topspiel der Runde live und in voller Länge zu übertragen. Dies erfolgt über den Sender ORF Sport Plus.[14]

Modus

In der Saison 2010/11, welche am 13. Juli 2010 mit fünf Spielen beginnt, werden aufgrund der Reform der Ersten Liga nur mehr zehn Klubs in insgesamt 36 Runden gegeneinander antreten. Die Meisterschaft endet am 27. Mai 2011.

Der Meister der Liga steigt in die Bundesliga auf. Der Letztplatzierte der Ersten Liga muss in die seiner Region entsprechenden Regionalliga absteigen. Dieser wird durch den Sieger der beiden Qualifikationsspiele zwischen den Meistern der Regionalligen West und Mitte ersetzt. Der Tabellenvorletzte hat gegen den Meister der Regionalliga Ost zwei Relegationsspiele zu bestreiten. Der Sieger der Relegationsspiele ist für die Erste Liga der Saison 2011/12 qualifiziert.

Trainerwechsel

Meisterschaftsendstand

Logo der Ersten Liga


Platz Verein Sp S U N Tore TD P Anmerkung
Green Arrow Up Darker.svg 01 Fc trenkwalder admira.svg FC Admira Wacker Mödling 36 23 06 07 85:45 +40 75 Für die Bundesliga 2011/12 qualifiziert
02. SC Rheindorf Altach.svg SC Rheindorf Altach 36 22 08 06 76:37 +39 74
03. SC Austria Lustenau.svg SC Austria Lustenau 36 16 06 14 55:51 +04 54
04. Wolfsberger AC Logo.svg WAC/St. Andrä (Auf) 36 15 07 14 56:50 +06 52
05. SKN logo4c.png SKN St. Pölten 36 13 12 11 55:55 ±00 51
06. SV Grodig.svg SV Grödig (Auf) 36 12 10 14 51:60 09 46
07. FC Lustenau Logo.svg FC Lustenau 07 36 11 09 16 51:60 09 42
08. TSV Hartberg 2010.png TSV Hartberg 36 10 09 17 44:60 −16 39
OrangeDwn.png 09. First Vienna Footballclub (seit 2004).svg First Vienna FC 1894 36 09 07 20 47:67 −20 34 Relegation gegen Regionalliga Ost-Teilnehmer
Red Arrow Down.svg 10. Fc gratkorn.svg FC Gratkorn 36 09 06 21 47:82 −35 33 Absteiger in die Regionalliga
Erläuterung: (Ab) = Absteiger aus der Bundesliga, (Auf) = Aufsteiger aus der Regionalliga, Fett geschrieben Mannschaften: können rechnerisch noch aufsteigen

Quelle: www.bundesliga.at

Kreuztabelle

Die Kreuztabelle stellt die Ergebnisse aller Spiele dieser Saison dar. Die Heimmannschaft ist in der mittleren Spalte aufgelistet und die Gastmannschaft in der obersten Reihe. Die Ergebnisse sind immer aus Sicht der Heimmannschaft angegeben.

Hinrunde (Runden 1–18) 2010/11 Rückrunde (Runden 19–36)
Fc trenkwalder admira.svg SC Rheindorf Altach.svg SKN logo4c.png SC Austria Lustenau.svg Fc gratkorn.svg FC Lustenau Logo.svg TSV Hartberg 2010.png First Vienna Footballclub (seit 2004).svg SV Grodig.svg Wolfsberger AC Logo.svg Verein Fc trenkwalder admira.svg SC Rheindorf Altach.svg SKN logo4c.png SC Austria Lustenau.svg Fc gratkorn.svg FC Lustenau Logo.svg TSV Hartberg 2010.png First Vienna Footballclub (seit 2004).svg SV Grodig.svg Wolfsberger AC Logo.svg
3:2 3:2 2:0 3:0 1:1 5:1 4:1 3:0 2:0 FC Admira Wacker Mödling 1:1 2:1 5:3 7:3 3:0 3:1 1:3 1:1 0:1
3:3 2:1 2:0 1:0 2:1 4:0 4:2 4:0 3:1 SC Rheindorf Altach 4:0 3:0 2:1 3:1 2:2 1:2 1:0 3:0 3:3
1:4 0:0 1:0 3:1 1:0 1:1 3:2 1:1 0:0 SKN St. Pölten 1:0 1:0 1:1 0:0 1:0 3:0 1:1 1:2 6:2
2:1 2:0 4:0 2:1 1:2 1:0 3:1 2:1 0:1 SC Austria Lustenau 0:1 2:1 0:3 2:1 1:0 2:2 3:2 2:1 3:0
0:3 0:5 1:5 2:2 0:2 3:1 4:0 0:2 3:2 FC Gratkorn 0:6 0:2 2:2 2:1 3:4 3:1 1:1 1:3 3:2
0:3 3:3 3:1 0:3 1:0 2:2 0:3 1:1 2:2 FC Lustenau 07 0:1 2:4 3:1 1:2 1:3 1:3 0:1 2:0 0:0
1:2 0:2 2:2 2:1 1:2 1:2 3:1 2:1 0:2 TSV Hartberg 1:2 1:2 0:0 1:1 2:0 1:1 2:0 1:1 2:0
1:3 1:2 3:4 0:2 1:1 4:1 0:1 3:2 1:0 First Vienna FC 1894 0:0 1:1 2:0 3:0 3:1 1:1 1:4 0:0 0:4
1:1 0:2 1:1 3:2 1:4 0:6 3:2 4:1 4:0 SV Grödig 3:1 0:1 2:2 2:2 0:0 2:1 3:0 3:2 2:1
1:2 3:1 1:3 0:0 4:1 1:3 2:0 2:0 2:0 WAC/St. Andrä 5:0 0:0 3:1 4:2 3:0 1:2 0:0 1:0 2:1

Torschützentabelle

Stand: 36. Runde (24. Mai 2011)

Rang Tore Name Land Verein
01 19 Benjamin Sulimani OsterreichÖsterreich Österreich FC Admira Wacker Mödling
02 18 Patrik Ježek TschechienTschechien Tschechien FC Admira Wacker Mödling
18 Patrick Seeger OsterreichÖsterreich Österreich FC Lustenau 07
04 17 Orhan Ademi SchweizSchweiz Schweiz SC Rheindorf Altach
17 Rade Đokić Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina First Vienna FC 1894
06 16 Mersudin Jukić OsterreichÖsterreich Österreich SV Grödig
07 14 Christian Falk OsterreichÖsterreich Österreich WAC/St. Andrä
08 13 Philipp Hosiner OsterreichÖsterreich Österreich First Vienna FC 1894
13 Harald Unverdorben OsterreichÖsterreich Österreich SC Rheindorf Altach
10 12 Thomas Fröschl OsterreichÖsterreich Österreich SKN St. Pölten
12 Lukas Thürauer OsterreichÖsterreich Österreich SKN St. Pölten
12 Joachim Parapatits OsterreichÖsterreich Österreich FC Gratkorn
13 10 Tomi Correa SpanienSpanien Spanien SC Rheindorf Altach
10 Herwig Drechsel OsterreichÖsterreich Österreich SV Grödig
10 Marco Reich OsterreichÖsterreich Österreich WAC/St. Andrä
10 Dubravko Tešević Bosnien und HerzegowinaBosnien und Herzegowina Bosnien und Herzegowina FC Gratkorn

Spielorte, Spielstätten und Zuschauer

Stand: 36. Runde (24. Mai 2011) [17]

Stadt Einwohner Verein Stadion Kapazität Gesamt Schnitt ± zu 2009/10
Altach 6.3560 SC Rheindorf Altach Cashpoint-Arena 08.500 67.437 03.747 −21,45%
Gratkorn 7.4060 FC Gratkorn Stadion Gratkorn 03.000 11.609 00645 −30,12%
Grödig 6.8620 SV Grödig Untersberg-Arena 02.955 12.617 00701
Hartberg 6.6020 TSV Hartberg Stadion Hartberg 06.000 22.681 01.260 02,31%
Lustenau 21.0760 FC Lustenau 07 Reichshofstadion 11.000 31.900 01.772 +02,37%
Lustenau 21.0760 SC Austria Lustenau Reichshofstadion 11.000 64.600 03.589 06,31%
Mödling 20.4380 FC Admira Wacker Mödling Trenkwalder Arena 12.000 36.201 02.011 +45,62%
St. Pölten 51.6880 SKN St. Pölten Voithplatz 8.000 19.941 01.108 −10,65%
Wien 1.705.0800 First Vienna FC 1894 Hohe Warte Wien 5.500 35.235 01.958 +13,05%
Wolfsberg 25.1620 WAC/St. Andrä Lavanttal-Arena 8.000 28.432 01.580
Aufsteiger SV Grödig hatte gegenüber der Vorsaison in der Regionalliga West einen Zuschauzuwachs von 72,24 %.
Aufsteiger Wolfsberger AC/St. Andrä hatte gegenüber der Vorsaison in der Regionalliga Mitte einen Zuschauzuwachs von 66,32 %.

Die Meistermannschaft des FC Admira Wacker Mödling

Fc trenkwalder admira.svg
Stand nach Meisterschaftsende[18]

3. Leistungsstufe – Regionalligen

Modus

Die Regionalligen Ost, West und Mitte bilden im österreichischen Fußball die dritte Leistungsstufe. Die Regionalliga Ost wird von den Vereinen des Wiener, Niederösterreichischen und Burgenländischen Fußballverbands gebildet. Die Regionalliga Mitte setzt sich aus Vereinen des Oberösterreichischen, Kärntner und Steirischen Fußballverbands an. Die Regionalliga West setzt sich aus Vereinen des Salzburger, Tiroler und Vorarlberger Fußballverbands zusammen.

In diesen drei Ligen wird um je einen Relegationsplatz für die Erste Liga gespielt; Voraussetzung für einen etwaigen Aufstieg ist die Lizenzerteilung durch den Senat 5 der Bundesliga.

Die drei am schlechtesten platzierten Mannschaften der Regionalligen müssen in die vierte Leistungsstufe absteigen. Sollten mehrere Vereine der Ersten Liga in die gleiche Regionalliga absteigen, so erhöht sich in dieser die Zahl der Absteiger. Müssen zum Beispiel zwei Vereine, welche zu den Landesverbände der Regionalliga Mitte gehören, von der zweiten Leistungsstufe absteigen, müssen in der Regionalliga Mitte vier Mannschaften absteigen.

Regionalliga Ost

Überblick

Die Mannschaft des SC-ESV Parndorf 1919 qualifizierte sich zum zweiten Mal in Folge für die Relegation.

Aus der Ersten Liga musste in der letzten Saison aufgrund der Ligareform der Ersten Liga – Reduzierung auf zehn Mannschaften, wobei die zweiten Mannschaften eines Profivereins nur mehr bis zur dritten Leistungsstufe zugelassen sind – der FK Austria Wien II (Amateure) in die Regionalliga Ost absteigen.

Neu in die Regionalliga kamen der 1. SC Sollenau (aus der Landesliga Niederösterreich), der SC Columbia Floridsdorf (aus der Wiener Stadtliga) und der SC Ritzing (aus der Landesliga Burgenland) hinzu. Während der SC Ritzing, der bereits von 2004/05 bis 2006/07 in der Ostliga spielte, bereits Regionalligaerfahrung hat, ist dies für den 1. SC Sollenau und den SC Columbia Floridsdorf Neuland, denn diese Vereine waren noch nie in der Regionalliga vertreten. Damit gehören der Regionalliga Ost sieben Mannschaften des Wiener Fußballverbands, fünf Mannschaften des Burgenländischen Fußballverbands und vier Mannschaften des Niederösterreichischen Fußball-Verbands an; dies deshalb, weil die Stadt Schwechat zwar zum Bundesland Niederösterreich gehört, der Verein SV Schwechat aber dem Wiener Verband angehört.

Meisterschaftsendstand

Platz Verein Sp S U N Tore TD P Anmerkung
01. SC ESV Parndorf.svg SC-ESV Parndorf 1919 30 17 06 07 81:34 +47 57 Für Relegation gegen First Vienna FC 1894 qualifiziert
02. SV Horn.svg SV Horn 30 16 08 06 64:39 +25 56
03. Austria Wien.svg FK Austria Wien II (Ab) 30 16 08 06 52:29 +23 56
04. Pictogram voting question.svg 1. SC Sollenau (Auf) 30 12 10 08 51:47 +04 46
05. Logo SCRitzing.gif SC Ritzing (Auf) 30 13 07 10 47:52 05 46
06. Wiener SK.svg Wiener Sportklub 30 13 06 11 55:49 +06 45
07. Logo SK Rapid Wien.svg SK Rapid Wien II 30 12 08 10 63:50 +13 44
08. Logo SC Neusiedl am See.png SC Neusiedl am See 30 12 07 11 49:45 +04 43
09. Logo Floridsdorfer AC.png Floridsdorfer AC 30 12 07 11 40:36 +04 43
10. SV Mattersburg.svg SV Mattersburg Amateure 30 12 06 12 49:40 +09 42
Red Arrow Down.svg 11. FC Waidhofen Ybbs.svg FC Waidhofen/Ybbs 30 12 06 12 43:45 02 42 Absteiger in die Landesliga[19]
12. Fc trenkwalder admira.svg FC Admira Wacker II 30 12 04 14 45:60 −15 40
13. SV Schwechat Logo.svg SV Schwechat 30 11 06 13 37:48 −13 39
14. SC Columbia Floridsdorf.svg SC Columbia Floridsdorf (Auf) 30 11 04 15 33:50 −17 37
Red Arrow Down.svg 15. SC Ostbahn11 Logo.svg SC Ostbahn XI 30 04 05 21 32:79 −47 17 Absteiger in die Landesliga
Red Arrow Down.svg 16. ASK Baumgarten.svg ASK Baumgarten 30 04 04 22 40:78 −38 16 Absteiger in die Landesliga
Erläuterung: (Auf) = Aufsteiger aus der Landesliga, (Ab) = Absteiger aus der Ersten Liga; Fett geschriebene Mannschaften haben einen Lizenzantrag für die Erste Liga gestellt und bekommen und können rechnerisch noch einen Relegationsplatz erreichen

Aufsteiger aus den Landesligen

Regionalliga Mitte

Überblick

Die Mannschaft des Blau-Weiß Linz qualifizierte sich für die Relegation.

Nachdem dem Bundesligaabsteiger SK Austria Kärnten die Lizenz für die Erste Liga verwehrt wurde, hätten die Kärntner direkt in die Regionalliga Mitte absteigen müssen. Aufgrund einer Insolvenz konnte jedoch der Spielbetrieb nicht fortgeführt werden.[20] Da kein Kärntner Verein den dadurch frei gewordenen 16. Platz in der Regionalliga Mitte auffüllen wollte, stieg an ihrer Stelle die zweite Mannschaft des LASK Linz als Zweitplatzierter der Landesliga Oberösterreich in die Regionalliga Mitte auf.[21]

Außerdem tritt der SC St. Stefan im Lavanttal ab dieser Saison in einer Spielgemeinschaft mit dem 2007 gegründeten SK Austria Klagenfurt an.[22]

Neben der zweiten Mannschaft des LASK Linz kamen Union Vöcklamarkt (aus der Landesliga Oberösterreich), der SV Gleinstätten (aus der Landesliga Steiermark) und der SV Feldkirchen (aus der Landesliga Kärnten) neu in die Liga. Damit gehören der Regionalliga Mitte sieben Mannschaften des Steirischen Fußballverbands, sechs Mannschaften des Oberösterreichischen Fußballverbands und drei Mannschaften des Kärntner Fußballverbands an.

Meisterschaftsendstand

Platz Verein Sp S U N Tore TD P Anmerkung
01. LASK Linz.svg LASK Linz II (Auf) 30 18 04 08 55:37 +18 58
02. Blau Weiss.svg FC Blau-Weiß Linz 30 16 09 05 55:27 +28 57 Relegation gegen Regionalliga West Teilnehmer
03. GAK Logo 2009.svg Grazer AK 30 15 09 06 59:37 +22 54
04. ASV Allerheiligen.svg SV Allerheiligen 30 14 10 06 45:29 +16 52 kein Lizenzantrag für Erste Liga[23]
05. Union St Florian.svg Union St. Florian 30 11 12 07 43:37 +06 45 kein Lizenzantrag für Erste Liga[24]
06. FC Superfund Pasching.svg FC Pasching 30 11 12 07 38:33 +05 45
07. SK Austria Klagenfurt Logo.svg SK Austria Klagenfurt 30 11 10 09 42:37 +05 43 kein Lizenzantrag für Erste Liga[25]
08. Pictogram voting question.svg SV Gleinstätten (Auf) 30 11 08 11 49:49 ±00 41
09. Union-Vöcklamarkt.svg Union Vöcklamarkt (Auf) 30 10 08 12 45:45 ±00 38
10. Logo SAK Klagenfurt.png SAK Klagenfurt 30 10 08 12 38:40 02 38
11. DSV Leoben.svg DSV Leoben 30 09 10 11 47:51 04 37
12. SK Sturm Graz Logo.svg SK Sturm Graz II 30 09 07 14 48:61 −13 34
13. FC Wels.gif FC Wels 30 07 12 11 21:42 −21 33
Red Arrow Down.svg 14. SV Wigo-Haus Feldkirchen.svg SV Feldkirchen (Auf) 30 07 06 17 36:55 −10 27 Absteiger in die Landesliga
Red Arrow Down.svg 15. SC Weiz.svg SC Weiz 30 06 08 16 34:53 −19 26 Absteiger in die Landesliga
Red Arrow Down.svg 16. ASK Voitsberg.svg ASK Voitsberg 30 04 09 17 30:52 −22 21 Absteiger in die Landesliga
Erläuterung:(Ab) = Absteiger aus der Bundesliga, (Auf) = Aufsteiger aus der Landesliga; Fett geschriebene Mannschaften haben einen Lizenzantrag für die Erste Liga gestellt und bekommen und können rechnerisch noch einen Relegationsplatz erreichen

Aufsteiger aus den Landesligen

Regionalliga West

Überblick

Aus der Ersten Liga musste in der letzten Saison aufgrund der Ligareform der Ersten Liga – Reduzierung auf zehn Mannschaften, wobei die zweiten Mannschaften eines Profivereins nur mehr bis zur dritten Leistungsstufe zugelassen sind – der FC Red Bull Salzburg II (Amateure) in die Regionalliga West absteigen. Ebenfalls aus der Ersten Liga musste nach nur einer Saison der FC Dornbirn, der nur den zehnten Platz erreichte und dem darüber hinaus von der Bundesliga auch die Lizenz für die Saison 2010/11 verweigert wurde.

Neu in die Regionalliga hinzu kamen der SV Austria Salzburg (aus der Landesliga Salzburg), der FC Union Innsbruck (aus der Landesliga Tirol, welche er als SVG Reichenau/Union 1b gewann) und der FC Höchst (aus der Landesliga Vorarlberg), der nur ein Jahr nach seinem Abstieg in die Regionalliga West zurückkehrt. Damit der FC Union Innsbruck aufsteigen konnte, musste die bisherige Spielgemeinschaft mit der SVG Reichenau, die ja bereits in der Regionalliga West vertreten ist, aufgelöst werden.[26] Damit gehören der Regionalliga West jeweils sechs Mannschaften des Salzburger Fußballverbands und des Tiroler Fußballverbands – davon die Hälfte, nämlich FC Wacker Innsbruck II, SVG Reichenau sowie FC Union Innsbruck aus der Landeshauptstadt – an, während vom Vorarlberger Fußballverband fünf Mannschaften teilnehmen.

Meisterschaftsendstand

Platz Verein Sp S U N Tore TD P Anmerkung
01. FC Red Bull Salzburg logo.svg FC Red Bull Salzburg II (Ab) 30 21 05 04 78:23 +55 68
02. WSG Wattens (Logo Fußballsektion).jpg WSG Wattens 30 18 05 07 64:40 +24 59 Für Relegation gegen RL-Mitte-Teilnehmer qualifiziert
03. USK LEUBE Anif.svg USK Anif 30 16 07 07 66:37 +29 55
04. FC Kufstein (1987-1993).svg FC Kufstein 30 16 07 07 67:45 +22 55 kein Lizenzantrag für Erste Liga[27]
05. Austria Salzburg Logo 1950.svg SV Austria Salzburg (Auf) 30 15 09 06 61:37 +24 54
06. FC Dornbirn 1913.svg FC Dornbirn 1913 (Ab) 30 16 05 09 62:35 +27 53 kein Lizenzantrag für Erste Liga[28]
07. Rivella SC Bregenz.svg SC Bregenz 30 10 13 07 58:51 +07 43
08. Wacker Innsbruck NEU klein.svg Wacker Innsbruck II 30 12 04 14 56:60 04 40
09. Tsvstjohannip.png TSV St. Johann im Pongau 30 11 06 13 39:41 02 39
10. FC Hard.svg FC Hard 30 11 05 14 49:57 08 38
11. SC Rheindorf Altach.svg SC Rheindorf Altach II 30 10 07 13 47:58 −13 37
12. TSV Neumarkt am Wallersee - Vereinslogo.png TSV Neumarkt am Wallersee 30 09 06 15 34:61 −27 33
13. FC Union Innsbruck Logo 2010.svg FC Union Innsbruck (Auf) 30 08 05 17 39:74 −35 29
14. SV Seekirchen 1945.svg SV Seekirchen 1945 30 06 10 14 48:75 −27 28
Red Arrow Down.svg 15. SVG Reichenau Logo.svg SVG Reichenau 30 06 05 19 52:82 −30 23 Absteiger in die Landesliga
Red Arrow Down.svg 16. FC Hoechst 1921.svg FC Höchst (Auf) 30 04 03 23 35:77 −42 15 Absteiger in die Landesliga
Erläuterung: (Ab) = Absteiger aus der Ersten Liga, (Auf) = Aufsteiger aus der Landesliga; Fett geschriebene Mannschaften haben einen Lizenzantrag für die Erste Liga bekommen und einen Relegationsplatz erreicht

Aufsteiger aus den Landesligen

Relegation

In der neuen Klassenreform von 2009 wurde beschlossen, dass die Meister beziehungsweise Aufstiegsanwärter der Regionalligen gemeinsam mit dem Neuntplatzierten der Ersten Liga Relegationsspiele um den Verbleib oder Aufstieg in die Erste Liga bestreiten müssen. Für die Regionalligamannschaften wurde ein wechselnder Modus der Relegationsspiele vereinbart. Demnach musste in dieser Saison die Regionalliga West gegen den Neuntplatzierten der Ersten Liga und die Regionalliga Ost gegen die Regionalliga Mitte antreten. [30]

In der ersten Paarung musste der Neuntplatzierte der Ersten Liga, der First Vienna FC 1894 wie im Jahr zuvor, gegen den Meister der Regionalliga Ost, den SC-ESV Parndorf 1919, spielen.

Datum Heimmannschaft   Gastmannschaft Ergebnis
09.06.2011 First Vienna FC SC-ESV Parndorf 1919 3:0 (0:0)
SR: Manuel Schüttengruber Torschützen: 1:0 (77.) Raphael Rathfuss, 2:0 (86.) Philipp Hosiner, 3:0 (90.) Rade Djokić.
11.06.2011 SC-ESV Parndorf 1919 First Vienna FC 1:2 (1:0)
SR: Oliver Drachta Torschützen: 1:0 (23.) Miroslav Milosević, 1:1 (56.) Erdžan Bečiri, 1:2 (59.) Wolfgang Mair.

In der zweiten Paarung mussten die Aufstiegskandidaten der Regionalligen West und Mitte um den Aufstieg in die Erste Liga spielen. Etwas kurios dabei ist, dass im zweiten Jahr wieder keine der beiden Mannschaften in ihren Ligen Meister wurde. Der FC Blau-Weiß Linz kam als Vizemeister der Regionalliga West zum Zug, weil Meister LASK Linz II als zweite Mannschaft eines Bundesligavereins nicht aufsteigen durfte. WSG Wattens kam als Vizemeister in die Relegation, ebenso weil Red Bull Juniors zweite Mannschaft einer Bundesligist ist.

Datum Heimmannschaft   Gastmannschaft Ergebnis
08.06.2011 FC Blau-Weiß Linz WSG Wattens 0:1 (0:0)
SR: Bernhard Brugger Torschützen: 0:1 (56.) Patrick Steinkellner.
11.06.2011 WSG Wattens FC Blau-Weiß Linz 0:1 (0:1, 0:0) n.V., 3:4 i.E.
SR: Thomas Gangl Torschützen: 0:1 (61.) Michael Miksits.

Schiedsrichter

Vom Schiedsrichterausschuss des ÖFB wurden am 31. Mai 2010 die Spielleiter für die Saison 2010/11 festgelegt. Insgesamt wurden in den beiden höchsten Spielklassen 25 österreichische sowie im Rahmen des Schiedsrichteraustauschs 4 Schweizer Schiedsrichter eingesetzt. Die Spiele der Bundesliga wurden von insgesamt 16 österreichischen und den vier Schweizer Schiedsrichtern geleitet. Ausschließlich für die Erste Liga waren 9 Schiedsrichter qualifiziert.[31] In der Bundesliga kamen zu den bestehenden Schiedsrichtern der letzten Saison Christian Dintar und Manuel Schüttengruber neu hinzu. Vor allem der Aufstieg von Manuel Schüttengruber war bemerkenswert, da dieser erst in der vergangenen Saison in die Erste Liga kam. Da zum Jahresende 2010 mit Dietmar Drabek und Louis Hofmann zwei Schiedsrichter aus Altersgründen ausschieden und die Leistungen der in der letzten Saison eingesetzten Schiedsrichter zufriedenstellend waren, wurden keine Abstufungen vorgenommen. In der Ersten Liga kamen mit Andreas Heiß, Bernd Hirschbichler und Harald Ruiss drei neue Spielleiter dazu. Der Altersdurchschnitt betrug in der Bundesliga 36,4 Jahre und in der Ersten Liga 32,7 Jahre.

Die meisten Schiedsrichter stellte der Landesverband Oberösterreich (5), gefolgt von Salzburg, der Steiermark, Vorarlberg, Wien (jeweils 3) sowie dem Burgenland, Kärnten, Niederösterreich und Tirol (jeweils 2).

Wettspielleitungen

Bundesliga (Stand: Meisterschaftsende) [32][33][34]
Name Geboren
Landes-
verband
Anz. d.
Spiele
Yellow card.svg
Yellow Red Card.svg
Red card.svg
Elf-
meter
Anmerkung
Drachta, OliverOliver Drachta 15.05.1977 14 45 3 0 3
Einwaller, ThomasThomas Einwaller 25.04.1977 T 14 48 1 2 3
Eisner, RenéRené Eisner 02.09.1975 ST 14 57 2 1 2
Lechner, HaraldHarald Lechner 30.07.1982 W 14 68 1 0 3
Schörgenhofer, RobertRobert Schörgenhofer 21.02.1973 V 14 72 3 0 1
Brugger, BernhardBernhard Brugger 25.12.1966 S 13 50 2 1 2
Gangl, ThomasThomas Gangl 04.10.1971 V 12 51 2 0 1
Grobelnik, GerhardGerhard Grobelnik 10.07.1975 W 12 50 3 3 4
Harkam, AlexanderAlexander Harkam 17.11.1981 ST 11 52 3 3 4
Dintar, ChristianChristian Dintar 22.03.1974 B 10 41 1 2 2
Krassnitzer, ManfredManfred Krassnitzer 16.02.1968 K 10 36 1 0 1
Schüttengruber, ManuelManuel Schüttengruber 20.07.1983 10 41 1 0 3
Prammer, ThomasThomas Prammer 17.05.1973 09 47 4 0 2
Hameter, MarkusMarkus Hameter 11.04.1980 08 38 1 0 1
Hofmann, LouisLouis Hofmann 08.01.1965 S 07 35 2 1 3 31. Dez. 2010 Karriereende
Drabek, DietmarDietmar Drabek 30.06.1965 04 12 1 1 0 31. Dez. 2010 Karriereende
Bieri, AlainAlain Bieri 13.03.1979 CH 01 06 1 0 0 Schiedsrichteraustausch
Graf, PatrickPatrick Graf 09.01.1973 CH 01 04 0 0 1 Schiedsrichteraustausch
Hänni, NikolajNikolaj Hänni 02.03.1976 CH 01 02 0 0 0 Schiedsrichteraustausch
Wermelinger, DanielDaniel Wermelinger 18.03.1971 CH 01 05 1 0 0 Schiedsrichteraustausch
Gesamt 180 761 33 14 36
Durchschnitt pro Spiel 4,23 0,18 0,08 0,20
Erste Liga (Stand: Meisterschaftsende) [35][36][37]
Name Geboren
Landes-
verband
Anz. d.
Spiele
Yellow card.svg
Yellow Red Card.svg
Red card.svg
Elf-
meter
Anmerkung
Kollegger, AndreasAndreas Kollegger 04.08.1981 ST 12 69 3 1 2
Muckenhammer, DieterDieter Muckenhammer 12.02.1981 12 74 4 2 7
Ouschan, DominikDominik Ouschan 28.01.1984 V 12 57 1 5 5
Heiß, AndreasAndreas Heiß 18.04.1983 T 11 59 1 1 5
Hirschbichler, BerndBernd Hirschbichler 05.05.1984 S 11 65 2 3 2
Ruiss, HaraldHarald Ruiss 16.07.1981 W 11 70 4 4 1
Schett, TanjaTanja Schett 09.07.1974 K 09 47 0 2 0
Michael Schmid 11.07.1980 09 42 1 2 5
Steuer, BenjaminBenjamin Steuer 24.05.1986 B 08 47 5 1 3
Prammer, ThomasThomas Prammer 17.05.1973 07 40 3 1 1
Dintar, ChristianChristian Dintar 22.03.1974 B 06 26 1 2 3
Drachta, OliverOliver Drachta 15.05.1977 06 30 0 1 0
Krassnitzer, ManfredManfred Krassnitzer 16.02.1968 K 06 25 1 0 0
Einwaller, ThomasThomas Einwaller 25.04.1977 T 05 24 0 0 2
Gangl, ThomasThomas Gangl 04.10.1971 V 05 27 0 1 2
Grobelnik, GerhardGerhard Grobelnik 10.07.1975 W 05 27 1 2 4
Harkam, AlexanderAlexander Harkam 17.11.1981 ST 05 31 1 1 1
Schüttengruber, ManuelManuel Schüttengruber 20.07.1983 05 28 2 0 0
Brugger, BernhardBernhard Brugger 25.12.1966 S 04 20 2 2 0
Drabek, DietmarDietmar Drabek 30.06.1965 04 16 0 0 1 Karriereende
Eisner, RenéRené Eisner 02.09.1975 ST 04 23 0 0 1
Hameter, MarkusMarkus Hameter 11.04.1980 04 16 0 0 2
Lechner, HaraldHarald Lechner 30.07.1982 W 04 17 0 0 2
Hofmann, LouisLouis Hofmann 08.01.1965 S 03 14 0 0 1 Karriereende
Schörgenhofer, RobertRobert Schörgenhofer 21.02.1973 V 03 24 0 0 2
Eigler, BerndBernd Eigler 10.07.1984 ST 02 10 0 0 1 Qualifikant
Feichtinger, AndreasAndreas Feichtinger 23.11.1983 02 11 0 0 0 Qualifikant
Jäger, ChristopherChristopher Jäger 23.01.1985 S 02 10 0 0 0 Qualifikant
Obwurzer, ThorstenThorsten Obwurzer 14.03.1978 K 02 07 0 0 1 Qualifikant
Weinberger, JulianJulian Weinberger 14.02.1985 W 01 02 0 0 0 Qualifikant
Gesamt 180 958 32 31 54
Durchschnitt pro Spiel 5,32 0,18 0,17 0,30

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Österreichische Bundesliga vom 3. Mai 2010: Lizenzentscheidungen durch BL-Senat 5 (abgerufen am 16. Mai 2010)
  2. Österreichische Bundesliga vom 14. Mai 2010: Lizenzentscheidungen des Protestkomitees (abgerufen am 16. Mai 2010)
  3. vorarlberg.ORF.at: FC Dornbirn protestiert nicht - Abstieg ist fix, abgerufen am 25. Mai 2010
  4. bundesliga.at: Schiedsgericht: Keine Lizenz für Austria Kärnten, abgerufen am 29. Mai 2010
  5. Bundesliga verlängerte mit Namenssponsoren. bundesliga.at, abgerufen am 12. August 2010 (HTML, deutsch).
  6. TV-Rechte der Bundesliga an Sky und ORF. krone.at, abgerufen am 12. August 2010 (HTML, deutsch).
  7. youTube: Zusammenfassung des Spiels von SKY-Austria (abgerufen am 20. Juli 2010)
  8. a b Österreichische Bundesliga vom 19. Juli 2010: Kurioses & Wissenswertes zur 1. Runde (abgerufen am 20. Juli 2010)
  9. Oberösterreichische Nachrichten vom 19. Juli 2010: Aufhauser verhinderte den Abbruch (abgerufen am 20. Juli 2010)
  10. Oberösterreichische Nachrichten vom 20.Juli 2010: LASK beantragte 17 Stadionverbote (abgerufen am 20. Juli 2010)
  11. ORF vom 18.Juli 2010: Fan-Ausschreitungen nach dem Wacker-Spiel (abgerufen am 20. Juli 2010)
  12. Besucherzahlen Bundesliga laut: www.transfermarkt.at
  13. Bundesliga.at: Einsatzstatistik SK Sturm Graz (abgerufen am 27. Mai 2011)
  14. 90minuten.at: Erste Liga: Livespiel auf Sky und ORF Sport Plus, abgerufen am 22. Juni 2010
  15. Der Standard am 29. August: Vienna kickt Schinkels raus, Tatar neuer Trainer (abgerufen am 5. Oktober 2010)
  16. Österreichische Bundesliga: Gratkorns Langzeittrainer erklärte Rücktritt (abgerufen am 5. Oktober 2010)
  17. Besucherzahlen Erste Liga laut: www.transfermarkt.at
  18. Bundesliga.at: Einsatzstatistik FC Admira Wacker Mödling (abgerufen am 27. Mai 2011)
  19. Runde 29: Wahnsinn Marke Ostliga
  20. Die Presse vom 14. Juni 2010: Fußball: Ende für Austria Kärnten ist fix (abgerufen am 14. Juli 2010)
  21. rlmitte.at: LASK Juniors in die Regionalliga Mitte
  22. rlmitte.at: Vom Lavanttal ins „Klagenfurter Ufo“ gebeamt
  23. Kein Lizenzantrag von Spitzenreiter Allerheiligen
  24. Kein Lizenzantrag von Spitzenreiter Allerheiligen
  25. Lizenz für Blau Weiß und den GAK
  26. Regionalliga West: Union Innsbruck steigt in die RLW auf! (abgerufen am 19. Juni 2010)
  27. Frühjahrsvorschau FC Kufstein
  28. Frühjahrsvorschau FC Dornbirn
  29. Im Brennpunkt: Vorarlberger Nichtaufsteiger
  30. Fußball: ÖFB legt Relegationspartien der Regionalligisten fest. diepresse.com, abgerufen am 22. August 2010.
  31. Österreichische Bundesliga: Schiedsrichterliste (abgerufen am 28. Mai 2011)
  32. Österreichische Bundesliga: Bundesliga - Spielplan 2010/11, Runde 1ff (abgerufen am 28. Mai 2011)
  33. weltfussball.at: Bundesliga 2010/2011 – Schiedsrichter (abgerufen am 28. Mai 2011)
  34. transfermarkt.at: Schiedsrichter – Bundesliga 2010/2011 (abgerufen am 28. Mai 2011)
  35. Österreichische Bundesliga: Erste Liga - Spielplan 2010/11, Runde 1ff (abgerufen am 28. Mai 2011)
  36. weltfussball.at: Erste Liga 2010/2011 – Schiedsrichter (abgerufen am 1. Juni 2010)
  37. transfermarkt.at: Schiedsrichter – Erste Liga 2010/2011 (abgerufen am 1. Juni 2010)