Österreichische Juristen-Zeitung

Österreichische Juristen-Zeitung
Fachgebiet Rechtswissenschaft
Sprache Deutsch
Verlag Manz’sche Verlags- und Universitätsbuchhandlung
Erstausgabe 1946
Erscheinungsweise 14-täglich
Weblink http://www.oejz.at/
ISSN 0029-9251

Die Österreichische Juristen-Zeitung (ÖJZ) ist eine österreichische juristische Fachzeitschrift.

Sie wurde 1946 gegründet und erscheint seither in ununterbrochener Folge in der Manz’schen Verlags- und Universitätsbuchhandlung. Als erster Schriftleiter fungierte Franz Hohenecker, Senatspräsident des Obersten Gerichtshofs. Dezidiertes Ziel war es, ein "Organ [zu schaffen], welches es sich nach der Zeit einer siebenjährigen Rechtlosigkeit zur Aufgabe machte, den Gedanken des Rechtsstaates zu wecken und der gesamten Öffentlichkeit den Inhalt der Gesetzgebung nahezubringen".[1]

Sie erscheint mit 24 Ausgaben jährlich und umfasst in der Regel 48 Seiten pro Heft, auf denen die Rechtsgebiete Zivilrecht, Strafrecht und Öffentliches Recht behandelt werden.

Wichtige Bestandteile sind das Evidenzblatt und die kompakte Judikaturwiedergabe mit den wesentlichen Entscheidungen aller nationalen Höchstgerichte und des EGMR. Weitere Bestandteile sind Buchbesprechungen sowie die Rubriken "Kostenseitig" und "Sprache und Recht".

Inhaltsverzeichnis

Redaktion

  • Gerhard Hopf (Chefredakteur)
  • Robert Fucik
  • Kurt Kirchbacher
  • Hans Peter Lehofer

Evidenzblatt:

  • Christoph Brenn
  • Helge Hoch
  • Erich Kodek
  • Eckart Ratz
  • Ronald Rohrer

Zitierweise

Beiträge aus der ÖJZ werden gemäß den "Abkürzungs- und Zitierregeln der österreichischen Rechtssprache und europarechtlicher Rechtsquellen" üblicherweise so zitiert:

AutorIn, Titel des Aufsatzes, ÖJZ Jahr, Seite

Beispiel: Parapatits, Das Verhältnis von Vertrag zugunsten Dritter und Anweisung, ÖJZ 2012, 341

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Catherine Mumelter: Die Geschichte des Verlagshauses Manz. Diss. Innsbruck 2001, S. 206.