Österreichischer Bauernbund

Josef Pröll als Stimme des Bauernbundes

Der Österreichische Bauernbund ist neben dem ÖAAB und dem ÖWB eine der wichtigsten Teilorganisationen der Österreichischen Volkspartei (ÖVP).

Er besteht aus den neun Landesorganisationen. In der heutigen Form existiert er seit der Neugründung der ÖVP im Jahr 1945. Die Vorgängerorganisationen gehen allerdings schon auf den Beginn der Ersten Republik zurück. So entstand 1919 der Österreichische Reichsbauernbund aus verschiedenen Vorläuferorganisationen wie dem 1899 gegründeten Katholisch-konservativen Verein in der Steiermark. Der Reichsbauernbund wurde 1938 nach dem Anschluss Österreichs aufgelöst.

Im Jahr 2003 hatte der Bauernbund etwa 300.000 Mitglieder. Durch seine Stärke in den Landwirtschaftskammern hat er auch einen überproportionalen Einfluss in der ÖVP.

Bedeutende Vertreter des Bauernbunds in der österreichischen Politik waren etwa die Bundesparteiobmänner Leopold Figl, Karl Schleinzer und Josef Riegler, ÖVP-Generalsekretär Sixtus Lanner, die Landeshauptleute Eduard Wallnöfer, Andreas Maurer und Erwin Pröll sowie die Bundesminister und Vizekanzler Josef Pröll und Wilhelm Molterer und der Bundesminister Franz Fischler, zuletzt EU-Agrarkommissar.

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