Österreichischer Kameradschaftsbund

Österreichischer Kameradschaftsbund
(ÖKB)
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Zweck: Soldatenverband
Vorsitz: Ludwig Bieringer
Gründungsdatum: 1953
Mitgliederzahl: 250.000
Sitz: Wien
Abordnung des Kameradschaftsbundes bei einer Angelobung

Der Österreichische Kameradschaftsbund (ÖKB) ist ein überparteilicher Verein in Österreich.

Er bezweckt laut Statuten die Förderung des Heimatbewusstseins und der umfassenden Landesverteidigung sowie die Pflege der Kameradschaft und des soldatischen Brauchtums.[1] Insbesondere widmet ich der ÖKB dem An- und Gedenken an gefallene und verwundete Soldaten vor allem des Ersten und Zweiten Weltkriegs.

Seit einigen Jahren ist der Kameradschaftsbund laut Eigendefinition nicht mehr primär eine Schicksalsgemeinschaft der Kriegsgeneration, sondern eine patriotisch gesinnte Wertegemeinschaft.[2]

Um dieses Ziel wirkungsvoll zu verfolgen, arbeitet der Kameradschaftsbund mit dem "Schwarzen Kreuz (ÖSK)" auf dem Gebiet der Kriegsgräberfürsorge zusammen. So engagieren sich etwa die Mitglieder des ÖKB bei der jährlichen Allerheiligensammlung für das ÖSK auf zahlreichen Friedhöfen in ganz Österreich. Bekannt sind auch die Ausrückungen des ÖKB bei Totengedenkfeiern und militärischen Zeremonien, wie z.B. der Angelobung von Rekruten.

Mit mehr als 250.000 Mitgliedern[3] in neun Landesverbänden und rund 1.800 autonom organisierten Orts- und Stadt-Verbänden ist er die mit Abstand größte wehrpolitisch relevante Organisation Österreichs.[4] Derzeitiger Präsident des ÖKB ist Ludwig Bieringer.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Ziele des Vereines
  2. Von der Schicksalsgemeinschaft zur Wertegemeinschaft
  3. Ziele des Vereines.
  4. Organisationsaufbau des ÖKB.