Österreichisches Programm für umweltgerechte Landwirtschaft

ÖPUL ist die Abkürzung für Österreichisches Programm für umweltgerechte Landwirtschaft. Dahinter steckt die Idee, nicht den Grundeigentümern, sondern den Bewirtschaftern landwirtschaftlich genutzter Flächen (meist Landwirten) finanzielle Unterstützung zukommen zu lassen, wenn sie durch ihre Wirtschaftsweise mithelfen, dem Natur- und Umweltschutz Rechnung zu tragen. So gibt es z. B. Förderungen für den Verzicht auf ertragssteigernde Betriebsmittel (Grundwasserschutz), das Mähen von Steilflächen oder Almen, für das Erhalten seltener Nutztierrassen und Kulturpflanzen, für das Belassen naturnaher Ackerbegleitstreifen o. Ä. Im Burgenland (Österreich) ist die Regelung beispielsweise so, dass 75 % der Fördergelder von der EU, 15 % von der Republik Österreich (also vom Bund) und 10 % vom Land Burgenland beigesteuert werden.

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