Überbrückungshilfe

Überbrückungshilfe ist eine finanzielle Unterstützung für österreichische Bundes- und Landesbedienstete nach ihrem Ausscheiden aus dem öffentlichen Dienst, sofern kein Ruhe- oder Versorgungsgenuss oder ein Anspruch auf Arbeitslosengeld nach dem Arbeitslosenversicherungsgesetz besteht. Dies betrifft im Wesentlichen Bundes- und Landesbeamte, für die der Dienstgeber keine Beiträge in die Arbeitslosenversicherung einzahlt.

Überbrückungshilfe wird vom Arbeitsmarktservice nach dem Überbrückungshilfegesetz analog zum Arbeitslosengeld ausbezahlt, wobei die Dienstverhältnisse so zu behandeln sind, als wären Sie arbeitslosenversicherungspflichtig gewesen. Höhe und Dauer werden auch entsprechend dem Arbeitslosengeld berechnet, ebenso wie die Erweiterte Überbrückungshilfe analog zur Notstandshilfe und die Besondere Überbrückungshilfe analog zum Übergangsgeld ausbezahlt wird.

Anspruch auf Überbrückungshilfe haben unter Umständen auch Personen, die in einem Dienstverhältnis zu einem staatsnahen Fonds, Stiftung oder Anstalt standen. Genau wie bei den Landesbediensteten bevorschusst der Bund nur die Leistung und bekommt die Kosten von den ehemaligen Dienstgebern ersetzt.

Siehe auch

Übergangsgeld (Leistung in Deutschland für öffentlich Bedienstete)

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