21. Internationale Sechstagefahrt

Die 21. Internationale Sechstagefahrt fand vom 21. bis zum 26. August 1939 in Salzburg statt.

Insgesamt gingen 278 Fahrer an den Start. Aus dem Deutschen Reich kamen 163, aus Großbritannien 61, aus Italien 30, aus den Niederlanden 13, aus Schweden 6, aus Ungarn 4 sowie ein Belgier.

Um die Trophy-Wertung kämpften die Teams aus dem Deutschen Reich, Großbritannien und Italien. In der Silbervasen-Wertung starteten jeweils zwei deutsche, italienische, britische und niederländische sowie eine schwedische Mannschaft.

Die 475 Kilometer lange Strecke am ersten Tag führte ins Sudetenland nach Sonnberg und Petschmühle und wieder zurück. Am zweiten Tag führte die Strecke ins Salzkammergut, unter anderem nach Gmunden und Bad Aussee über 373 Kilometer. Die 449 Kilometer lange Strecke am dritten Tag führte über die Großglockner-Hochalpenstraße nach Millstatt und über die Turracher Höhe wieder zurück. Am vierten Tag waren 466 Kilometer in Tirol zurückzulegen. Von Salzburg aus führte die Strecke Mittersill, Jenbach und Sudelfeld wieder zurück nach Salzburg. Am vorletzten Tag führte die 421 Kilometer lange Strecke über Braunau am Inn nach Viechtach und wieder zurück über Straubing und Marktl am Inn. Am letzten Tag war die Strecke 181 Kilometer lang. Sie beinhaltete einen Abschnitt Autobahn zwischen Salzburg und dem Irschenberg sowie eine Geländeprüfung zwischen Siegsdorf und Bayerisch Gmain .

Am fünften Wettkampftag zog der britische Motorsportverband auf Grund der drohenden Kriegsgefahr alle seine Mannschaften und die Begleitpersonen zurück und veranlasste deren schnellstmögliche Ausreise in die Schweiz.[1] In der Trophy- und in der Silbervasen-Wertung siegten die deutschen Mannschaften. Es erfolgte kein abschließendes Meeting der Jury, da auch die beiden britischen Mitglieder der Jury abgereist waren. Somit wurden die deutschen Siege nicht bestätigt.

Der internationale Motorsportverband Fédération Internationale des Clubs Motocyclistes erkannte nach dem Zweiten Weltkrieg die Ergebnisse der 21. Sechstagefahrt nicht an.

Auch die beiden Siegerpokale gingen in den Kriegswirren verloren und mussten nach dem Krieg ersetzt werden.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Mick Walker: The BSA Gold Star S.89 Online