ATP Pörtschach

Tennis Hypo Group Tennis International

ATP World Tour
Austragungsort Pörtschach
OsterreichÖsterreich Österreich
Entstehung 1994
Einstellung 2008
Kategorie International Series
Turnierart Freiplatzturnier
Spieloberfläche Sand
Auslosung 32S/16Q/16D
Preisgeld 370.000 US-$
Stand: 27. Juli 2012

Das ATP-Turnier von Pörtschach (offiziell Hypo Group Tennis International) war von 2006 bis 2008 alljährlich das erste von drei ATP-Turnieren in Österreich. Da es immer im Vorfeld der French Open stattfand und auf Sand ausgetragen wurde, konnte dieser Wettbewerb als Vorbereitungsturnier für die French Open gesehen werden. Im Übrigen wurde auch mit den gleichen Bällen, Netzen, Linien sowie auf dem gleichen Sand wie in Roland Garros gespielt. Im Jahr 2009 fand das Turnier in Kitzbühel statt. Kurios ist dabei, dass Kitzbühel ab 2009 eigentlich kein Turnier mehr haben sollte, da Ion Țiriac der Gamsstadt die Lizenz entzogen hatte. Das Turnier fand anschließend mit der Lizenz von Turnierdirektor Ronnie Leitgeb statt.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die Vorgängerveranstaltungen des Turniers fanden in Italien statt, genauer von 1981 bis 1989 in Bari und von 1990 bis 1993 in Genua. Das Turnier wanderte schließlich nach St. Pölten, wo es von 1994 bis 2005 ausgetragen wurde. Die Namen dieses Turniers wurden im Laufe der Zeit öfters geändert. Bis 2004 hieß es noch Raiffeisen - Grand-Prix St. Pölten. Im Jahr 2005 wurde es in BTM Power Grand Prix umbenannt. Von 2006 bis 2008 wurde es in Pörtschach ausgetragen, und hieß Hypo Group Tennis International. Das Turnier lief im Rahmen der ATP World Series bzw. deren Nachfolgeserie ATP International Series, beides Vorgängerserien der ATP World Tour 250.

Rekordsieger des Turniers sind der Russe Nikolai Dawydenko und der Chilene Marcelo Rios mit jeweils drei Titeln. Rechnet man die Vorgängerturniere von Bari und Genua mit ein, ist der Österreicher Thomas Muster mit vier Titeln der Rekordsieger. Im Doppel ist der Tscheche Petr Pála ebenfalls mit drei Titeln der Rekordsieger.

Siegerliste

Einzel

Austragungsort Jahr Sieger Finalgegner Finalergebnis
Pörtschach
2008 RusslandRussland Nikolai Dawydenko (3) ArgentinienArgentinien Juan Mónaco 6:2, 2:6, 6:2
2007 ArgentinienArgentinien Juan Mónaco FrankreichFrankreich Gaël Monfils 7:63, 6:0
2006 RusslandRussland Nikolai Dawydenko (2) RumänienRumänien Andrei Pavel 6:0, 6:3
St. Pölten 2005 RusslandRussland Nikolai Dawydenko (1) OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer 6:3, 2:6, 6:4
2004 ItalienItalien Filippo Volandri BelgienBelgien Xavier Malisse 6:1, 6:4
2003 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andy Roddick RusslandRussland Nikolai Dawydenko 6:3, 6:2
2002 EcuadorEcuador Nicolás Lapentti SpanienSpanien Fernando Vicente 7:5, 6:4
2001 ItalienItalien Andrea Gaudenzi OsterreichÖsterreich Markus Hipfl 6:0, 7:5
2000 RumänienRumänien Andrei Pavel AustralienAustralien Andrew Ilie 7:5, 3:6, 6:2
1999 ChileChile Marcelo Ríos (3) ArgentinienArgentinien Mariano Zabaleta 4:4, Aufgabe
1998 ChileChile Marcelo Ríos (2) Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vincent Spadea 6:2, 6:0
1997 UruguayUruguay Marcelo Filippini AustralienAustralien Patrick Rafter 7:6, 6:2
1996 ChileChile Marcelo Ríos (1) SpanienSpanien Félix Mantilla 6:2, 6:4
1995 OsterreichÖsterreich Thomas Muster (2) TschechienTschechien Bohdan Ulihrach 6:3, 3:6, 6:1
1994 OsterreichÖsterreich Thomas Muster (1) SpanienSpanien Tomás Carbonell 4:6, 6:2, 6:4

Doppel

Austragungsort Jahr Sieger Finalgegner Finalergebnis
Pörtschach
2008 BrasilienBrasilien Marcelo Melo
BrasilienBrasilien André Sá
OsterreichÖsterreich Julian Knowle
OsterreichÖsterreich Jürgen Melzer
7:5, 6:7, [13:11]
2007 SchwedenSchweden Simon Aspelin (2)
OsterreichÖsterreich Julian Knowle
TschechienTschechien Leoš Friedl
TschechienTschechien David Škoch
7:6, 5:7, [10:5]
2006 AustralienAustralien Paul Hanley (2)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Thomas
OsterreichÖsterreich Oliver Marach
TschechienTschechien Cyril Suk
6:3, 4:6, [10:5]
St. Pölten
2005 ArgentinienArgentinien Lucas Arnold Ker
AustralienAustralien Paul Hanley (1)
TschechienTschechien Martin Damm
ArgentinienArgentinien Mariano Hood
6:3, 6:4
2004 ArgentinienArgentinien Mariano Hood
TschechienTschechien Petr Pála (3)
TschechienTschechien Tomáš Cibulec
TschechienTschechien Leoš Friedl
3:6, 7:5, 6:4
2003 SchwedenSchweden Simon Aspelin (1)
ItalienItalien Massimo Bertolini
ArmenienArmenien Sargis Sargsian
Jugoslawien Sozialistische Föderative RepublikJugoslawien Nenad Zimonjić
6:4, 6:7, 6:3
2002 TschechienTschechien Petr Pála (2)
TschechienTschechien David Rikl (2)
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Mike Bryan
AustralienAustralien Michael Hill
7:5, 6:4
2001 TschechienTschechien Petr Pála (1)
TschechienTschechien David Rikl (1)
BrasilienBrasilien Jaime Oncins
ArgentinienArgentinien Daniel Orsanic
6:3, 5:7, 7:5
2000 IndienIndien Mahesh Bhupathi
AustralienAustralien Andrew Kratzmann
ItalienItalien Andrea Gaudenzi
ItalienItalien Diego Nargiso
7:6, 6:7, 6:4
1995 AustralienAustralien Andrew Florent (2)
RusslandRussland Andrei Olchowski
SudafrikaSüdafrika Brent Haygarth
SudafrikaSüdafrika Robbie Koenig
5:7, 6:4, 7:5
1998 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jim Grabb
AustralienAustralien David Macpherson
SudafrikaSüdafrika David Adams
SimbabweSimbabwe Wayne Black
6:4, 6:4
1997 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Kelly Jones
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Scott Melville
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Luke Jensen
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Murphy Jensen
6:2, 7:6
1996 TschechienTschechien Ctislav Doseděl
TschechienTschechien Pavel Vízner
SudafrikaSüdafrika David Adams
NiederlandeNiederlande Menno Oosting
6:7, 6:4, 6:3
1995 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Bill Behrens
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Matt Lucena
BelgienBelgien Libor Pimek
SudafrikaSüdafrika Byron Talbot
7:5, 6:4
1994 TschechienTschechien Vojtěch Flégl
AustralienAustralien Andrew Florent (1)
MalaysiaMalaysia Adam Malik
Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Jeff Tarango
3:6, 6:1, 6:4

Weblinks