Achenseestraße

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Landesstraße B181 in Österreich
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Basisdaten
Gesamtlänge: 33,52 km

Bundesland:

Tirol

Die Achenseestraße (B 181) ist eine Landesstraße in Österreich und verläuft von Strass im Zillertal (B 171 und B 169) vorbei an den Orten Eben und Maurach, weiter am Ostufer des Achensees, über Achenkirch zur Staatsgrenze am Achenpass, wo Anschluss an die deutschen Bundesstraßen B 13 und B 307 besteht.

Die Gesamtlänge beträgt 33,52 km.

Geschichte

Der Fahrweg am Achensee wurde bereits 1482 eingerichtet und war seit 1495 mautpflichtig. Ab 1915 wurde dieser Fahrweg soweit ausgebessert, dass er von Kraftfahrzeugen befahren werden konnte. 1938 begannen die Bauarbeiten für den Bau einer modernen Autostraße, die jedoch 1942 kriegsbedingt eingestellt werden mussten. Der im Bau befindliche Seehoftunnel wurde im Zweiten Weltkrieg für die Rüstungsproduktion der Messerschmittwerke genutzt.

Die Achensee Straße gehört seit dem 1. Jänner 1949 zum Netz der Bundesstraßen in Österreich.[1] Kurz darauf begann der Ausbau zur modernen Straße, die in mehreren Etappen fertiggestellt wurde:

  • Am 23. September 1950 wurde der Seehoftunnel eröffnet.
  • Am 25. Mai 1955 wurde die kurvenreiche Serpentinenstraße von Wiesing über die Kanzelkehre nach Maurach dem Verkehr übergeben.
  • 1956 bis 1961 wurde die Teilstrecke Maurach - Achenkirch zur modernen Straße ausgebaut.
  • Bis 1964 wurde auch der nördliche Streckenabschnitt von Achenkirch bis zur Staatsgrenze bei der Kaiserwacht fertiggestellt.

Am 15. Mai 2002 wurde die Schreibweise vom Tiroler Landtag in Achenseestraße geändert.[2]

Quellen

  1. Bundesstraßengesetz vom 18. Februar 1948, Verzeichnis B.
  2. Beschluss des Tiroler Landtages vom 15. Mai 2002, veröffentlicht im Landesgesetzblatt 23/2002
 B181 
Die Achenseestraße befand sich wie die anderen ehemaligen Bundesstraßen in der Bundesverwaltung. Seit 1. April 2002 steht sie unter Landesverwaltung und führt zwar das B in der Nummer weiterhin, nicht aber die Bezeichnung Bundesstraße.