Adolf Loos Staatspreis Design

Logo des Staatspreises Design (Form bis 1996)

Der Adolf Loos Staatspreis Design ist ein österreichischer Staatspreis, der in Verbindung mit der Privatwirtschaft alle zwei Jahre verliehen wird. Der nach Adolf Loos benannte Preis ersetzt seit 1996 den Staatspreis Design, der mit Unterbrechungen seit 1968 vergeben wurde.[1]

Ausgelobt wird der Preis durch das Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien, designaustria, dem Interessensverband österreichischer Designer und dem Bundeskanzleramt. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch eine internationale Jury, die sich aus Fachleuten der Bereiche Theorie, Design, Architektur und Medien zusammensetzt.

Ausgezeichnet werden seit 2001 Hersteller von Produkten, die ein außergewöhnliches Design aufweisen. Aktuell wird der Preis in drei Kategorien vergeben, und zwar für "Räumliche Gestaltung", "Produktgestaltung" und "Investitions- und Konsumgüter". Als Preis der Republik Österreich ist der Adolf Loos Staatspreis auch international ausgerichtet.[2]

Der Adolf Loos Staatspreis Design ist ein undotierter Ehrenpreis. Darüber hinaus gibt es einen dotierten mit dem Namen Adolf Loos Design Preis, der seit 2005 von der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien mit 40.000 Euro dotiert wird. Dieser zählt aber nicht als Staatspreis.[2]

Preisträger

  • 1968 Steyr Daimler Puch, Geländewagen Steyr-Puch Haflinger 700 >AP
  • 1969 Reinhold Zwerger, Eumig, Eumig Mark S-712 Filmprojektor
  • 1970 Helmuth Ohnmacht, Firma Anton Fritz, Polybiwak
  • 1971 Roman Czernik, Betonwerk M. Papst, Fertigteiltrafostation
  • 1972 Gebrüder Böhler GmbH, Abbruchhammer
  • 1973 Reinhold Zwerger, Eumig, Video Camera Eumig 551

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vergabe durch das Wirtschaftsministerium, siehe Staatspreise Zugriff 4. April 2012
  2. a b Museum für angewandte Kunst: Geschichte der Staatspreise. (PDF) abgerufen am 8. Juni 2010.