Adolf Vogel

Adolf Vogel (* 18. August 1897 in München; † 20. Dezember 1969 in Wien) war ein deutsch-österreichischer Opernsänger in der Stimmlage Bassbariton.

1937 an der New Yorker Metropolitan Oper

Inhaltsverzeichnis

Leben

Vogel studierte bei Anna Bahr-Mildenburg an der Münchner Musikhochschule. Sein Debüt feierte als Daland im Fliegenden Holländer am Stadttheater Klagenfurt. Es folgten Engagements am Theater Heilbronn und am Staatstheater Karlsruhe und Leipzig. 1930 kam der Bassist an die Münchener Staatsoper und 1937 an die Staatsoper in Wien, wo er mehr als 20 Jahre tätig war. Vogel wurde als hervorragender Interpret von Buffo-Rollen geschätzt.

1932 wurde er an die Bayerische Staatsoper München verpflichtet, von 1938 bis 1959 war er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. In Wien wurde er mit dem Titel Kammersänger geehrt.

Er gab zahlreiche Gastspiele in den Musikzentren der Welt, u. a. in London, Rom, Buenos Aires und in New York, wo er an der Metropolitan Opera als Alberich im "Siegfried" debütierte und 1937-1939 große Erfolge feierte.

Ab 1940 war er neben seiner Tätigkeit als Sänger war Vogel auch Professor und Leiter der Meisterklasse fuer Gesang an der Wiener Musikakademie, Metternichgasse (Schüler u.a. Waldemar Kmentt, Gundula Janowitz, William Blankenship etc.


Seine Urne wurde in Grab Nr. 2-2-53 auf dem Wiener Zentralfriedhof beigesetzt.

Ehrungen

  • Ehrenring der Wiener Staatsoper
  • Österreichisches Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst

Tondokumente

  • Parsifal, Die Walküre, Wiener Symphoniker, Adolf Vogel [Klingsor], Milano ; Myto Records ; 1995 ; 4 CDs in Box gateway-bayern.de
  • Die Meistersinger von Nürnberg, Chor und Orchester der Wiener Staatsoper, 4 CDs in Box. : ADD, audiophile remastering quality, 24bit/96KHz. + Beih. (7 S.)
  • Rienzi, der letzte der Tribunen / Ausw.. [1]

Literatur

  • Rudolf Flotzinger (Hrsg.): Oesterreichisches Musiklexikon (OEML). Österreichische Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse. ISBN 978-3-7001-3042-0
  • Karsten Steiger: Opern-Diskographie. Verzeichnis aller Audio- Und Video-Gesamtaufnahmen. 2008, S. 592 (Google Books)

Weblinks