Affenberg Landskron

Makakendame „Sissi“
Babyaffe

Der Affenberg Landskron ist ein Zoo in Villach und zugleich Österreichs größtes Affenfreigehege. Die Tierhaltung ist gegenüber anderen Zoos semi-frei, das heißt, die Tiere leben frei in einem bewaldeten Grundstück, das einen 40.000 m² großen Lebensraum für die Affen darstellt. Die Hauptattraktion des 4 Hektar großen Waldstückes sind 131 Japanmakaken.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Affenberg in Villach besteht seit 1996. Die Betreiber des Affenbergs starteten das Pilotprojekt eines neuartigen Zoos mit 39 Japanmakaken.

1996 ereignete sich ein Ausbruch aller 39 Affen, der das Interesse der Medien aufsichzog. Sogar japanische Kamerateams besuchten damals den Affenberg Landskron. Innerhalb von 6 Wochen wurden 38 Affen wieder eingefangen, einer starb auf der Autobahn.

Der Affenberg Landskron hat ca. 100.000 Besucher jährlich und bekommt keine öffentliche Förderungen.

Rangordnung

An oberster Stelle der „Rangordnung“ bei Japanmakaken steht ein Alphamännchen. In diese Position verhelfen dem ranghöchste Männchen die ranghöchsten Weibchen. Für Verhaltensforscher ist ein Rangwechsel eine willkommene Möglichkeit, um Theorie mit Praxis zu vergleichen und neue Thesen aufzustellen.

Kooperation mit Universitäten

Seit 1998 gibt es eine Zusammenarbeit mit der Universität Wien und der Universität Graz. Studenten haben hier die Möglichkeit, das Verhalten der Affen in (fast) freier Wildbahn zu beobachten.

Führungen

Der Besuch des Affenberges ist für Besucher nur im Rahmen einer Führung möglich. An einer Station mit Intelligenzspielen wird die Lernfähigkeit der Makaken anschaulich vorgeführt. Eine Besonderheit des Tierparks sind die zwei Teiche im Gehege, hier kann man besonders an heißen Tagen, schwimmende und sogar tauchende Makaken beobachten.

Die Japanmakaken werden weder dressiert, noch für Kunststücke abgerichtet.

Weblinks