Ahornboden

Ahornbestand im Großen Ahornboden
Der nördliche Ahornboden von der Sonnjoch-Westflanke

Der Große und der Kleine Ahornboden sind zwei landschaftlich beeindruckende Almböden mit alten Berg-Ahornbeständen im nördlichen Karwendel. Beide liegen in Österreich und sind Teil eines tirolerisch-bayrischen Landschafts- und Naturschutzgebiets (seit 1928).

Inhaltsverzeichnis

Großer Ahornboden

Der Große Ahornboden liegt am Ende des Enger Tals kurz vor Eng auf rund 1200 m ü. A.. Er liegt im Gemeindegebiet von Vomp (Bezirk Schwaz), und wurde am 20. Dezember 1988 als Landschaftsschutzgebiet ausgewiesen, das 267,28 Hektar umfasst.[1] Heute gehört er zum Alpenpark Karwendel.

Er ist mit Dutzenden alter und sehr knorriger Ahornbäume bewachsen. Über eine Mautstraße, die im Winter gesperrt ist, ist der Große Ahornboden von Hinterriß aus leicht zu erreichen.

Kleiner Ahornboden

Der Kleine Ahornboden

Der Kleine Ahornboden befindet sich am südlichen Ende des Johannestals auf rund 1400 m ü. A., direkt unterhalb der steil abfallenden Nordwände der Hinterautal-Vomper-Kette. Er ist zu Fuß in rund 2,5 Stunden von Hinterriß und in etwa 2 Stunden aus der Karwendelau zu erreichen. Mit dem Mountainbike reduziert sich diese Zeit auf ca. 1:15 h.

Entwässerung

Der Große Ahornboden wird durch den Rißbach, der Kleine durch den Johannesbach, der in den Rißbach mündet, entwässert. Hinter der Grenze zu Deutschland wird der Rißbach gestaut und in einem Stollen dem Laufwasserkraftwerk Niedernach am Südufer des Walchensees zugeleitet.

Einzelnachweise

  1. LGBl. 28/1989

47.41333333333311.573611111111Koordinaten: 47° 24′ 48″ N, 11° 34′ 25″ O