Aichkirchen

Dieser Artikel beschreibt die Gemeinde Aichkirchen. Für den gleichnamigen Ortsteil von Hemau, siehe dort.
Aichkirchen
Wappen von Aichkirchen
Aichkirchen (Österreich)
Aichkirchen
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Wels-Land
Kfz-Kennzeichen: WL
Fläche: 6,49 km²
Koordinaten: 48° 7′ N, 13° 48′ O48.1113.795833333333448Koordinaten: 48° 6′ 36″ N, 13° 47′ 45″ O
Höhe: 448 m ü. A.
Einwohner: 543 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 83,67 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4671
Vorwahl: 07735
Gemeindekennziffer: 4 18 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Aichkirchen 26
4671 Aichkirchen
Website: www.aichkirchen.at
Politik
Bürgermeister: Georg Haider (ÖVP)
Gemeinderat: (2003)
(13 Mitglieder)
9 ÖVP, 2 SPÖ, 2 FPÖ
Lage der Gemeinde Aichkirchen im Bezirk Wels-Land
Aichkirchen Bachmanning Bad Wimsbach-Neydharting Buchkirchen Eberstalzell Edt bei Lambach Fischlham Gunskirchen Holzhausen Krenglbach Lambach Marchtrenk Neukirchen bei Lambach Offenhausen Pennewang Pichl bei Wels Sattledt Schleißheim Sipbachzell Stadl-Paura Steinerkirchen an der Traun Steinhaus Thalheim bei Wels Weißkirchen an der Traun Wels OberösterreichLage der Gemeinde Aichkirchen im Bezirk Wels-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Aichkirchen ist eine Gemeinde mit 543 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Lambach.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Aichkirchen liegt auf 448 m Höhe im Hausruckviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 3,9 km, von West nach Ost 2,8 km. Die Gesamtfläche beträgt 6,6 km². 10,6 % der Fläche sind bewaldet, 77,3 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Ortsteile der Gemeinde sind Aichkirchen, Brunngasse, Eisgering, Getzing, Ingerendt, Nopping, Pisdorf, Pitting, Puch, Rabenberg, Roitfeld, Stötten und Voglhub.

Wappen

Blasonierung: In Gold über einem grünen Eichenzweig mit zwei auswärts geneigten Blättern und zwei aufrecht gestellten Eicheln ein schwarzer, dreiarmiger Pontifikalstab mit Kleeblattenden.

Die Gemeindefarben sind: Schwarz-Gelb-Grün.

Der päpstliche Kreuzstab im 1984 verliehenen Wappen verweist auf das Pfarrpatrozinium Peter und Paul, zusammen mit den Eichenblättern symbolisiert er den Ortsnamen.

Geschichte

Ursprünglich im Ostteil des Herzogtums Bayern liegend, gehörte der Ort seit dem 12. Jahrhundert zum Herzogtum Österreich. Er wurde erstmals urkundlich um 1136 als "Eicha" im Traditionskodex von Stift Sankt Peter/Salzburg erwähnt. 1449 erscheint erstmals der Name Aichkirchen. Seit 1490 wird der Ort dem Teilfürstentum 'Österreich ob der Enns' zugerechnet. In der Zeit der Reformation traten viele Bewohner zum Protestantismus über. Erst durch die Gegenreformation wurde Aichkirchen wieder rekatholisiert. Während der Napoleonischen Kriege war der Ort mehrfach besetzt. Seit 1918 gehört der Ort zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum "Gau Oberdonau". Nach 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Politik

Bürgermeister ist Georg Haider von der ÖVP.

Einwohnerentwicklung

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 480 Einwohner, 2001 dann 497 Einwohner und 2008 519 Einwohner.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Kollomann (Josef) Fellner (1750-1818) * in Pisdorf, Benediktiner, Zeichner und Kupferstecher (Gründer der Stiftssammlung von Lambach)

Weblinks

 Commons: Aichkirchen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien