Ainet

Ainet
Wappen von Ainet
Ainet (Österreich)
Ainet
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Lienz
Kfz-Kennzeichen: LZ
Fläche: 40,43 km²
Koordinaten: 46° 51′ N, 12° 41′ O46.8512.683333333333747Koordinaten: 46° 51′ 0″ N, 12° 41′ 0″ O
Höhe: 747 m ü. A.
Einwohner: 925 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 22,88 Einw. pro km²
Postleitzahl: 9951
Vorwahl: 04853
Gemeindekennziffer: 7 07 02
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Ainet Nr. 90
9951 Ainet
Website: www.ainet.gv.at
Politik
Bürgermeister: Karl Poppeller (Gemeinsam für Ainet)
Gemeinderat: (2010)
(13 Mitglieder)
8 Gemeinsam für Ainet,
5 Allgemeine Liste Ainet[1]
Lage der Gemeinde Ainet im Bezirk Lienz
Abfaltersbach Ainet Amlach Anras Assling Außervillgraten Dölsach Gaimberg Heinfels Hopfgarten in Defereggen Innervillgraten Iselsberg-Stronach Kals am Großglockner Kartitsch Lavant Leisach Lienz Matrei in Osttirol Nikolsdorf Nußdorf-Debant Oberlienz Obertilliach Prägraten am Großvenediger St. Jakob in Defereggen St. Johann im Walde St. Veit in Defereggen Schlaiten Sillian Strassen Thurn Tristach Untertilliach Virgen Tirol (Bundesland)Lage der Gemeinde Ainet im Bezirk Lienz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Ainet gesehen vom Bösen Weiberle
Ainet gesehen vom Bösen Weiberle
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Die österreichische Gemeinde Ainet mit 925 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) liegt etwa 7 km nordwestlich von Lienz in Osttirol. Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Lienz.

Inhaltsverzeichnis

Nachbargemeinden

Kals am Großglockner, Nußdorf-Debant, Oberlienz, Sankt Johann im Walde, Schlaiten, Thurn

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung des Ortes als Ayned findet sich 1277 und bedeutet so viel wie Einöde. Der Ort wird auch als Aineth bezeichnet. Schon früher nämlich 1206 sind die Ortsteile Alkus als Alcus und Gwabl als Quabel urkundlich erwähnt worden.

Aus den Gemeinden Ainet, Alkus, Gwabl und Schlaiten entstand am 1. April 1939 die neue Gemeinde Ainet. Seit dem 1.Jänner 1949 ist Schlaiten wieder eine eigenständige Gemeinde.

Der Gemeinde Ainet wurde am 23. Juli 1985 das Gemeindewappen verliehen.

Einwohnerentwicklung

Flächennutzung

Etwa die Hälfte der Gemeindefläche werden von Almen belegt, ein weiteres Drittel ist bewaldet. Weniger als 10 % Fläche werden landwirtschaftlich genutzt. - Die Gemeinde erstreckt sich über 4043 ha.

Genauere Aufteilung:

Wappen

Blasonierung: Von Blau, Rot und Gold im Göpelschnitt geteilt und mit einer schwarzen Scheibe belegt, darin ein goldenes Ulrichskreuz.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Der Bildhauer Jakob Gliber (1825 bis 1917) ist in Ainet geboren. Er war in Alkus als Lehrer tätig, bevor er in München und Wien zum akademischen Bildhauer ausgebildet wurde. Werke von ihm befinden sich unter anderem in der Stiftskirche im Stift Admont und in der Wiener Votivkirche, sowie in Ainet. Im Österreichischen Biographischen Lexikon 1815 - 1950 wird er als "Bildhauer und Xylograph" bezeichnet.

Literatur

Bergmann, Hubert: Slawisches im Namengut der Osttiroler Gemeinden Ainet und Schlaiten. Anmerkungen zur Slavia submersa im vorderen Iseltal (= Beihefte zur Österreichischen Namenforschung 5). Wien 2005.

Einzelnachweise

  1. Wahlergebnis als PDF-Datei

Weblinks

 Commons: Ainet – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien