Alberich Fritz

Alberich Fritz (* 1. August 1704 in Oberhollabrunn, Niederösterreich; † 20. April 1787 in Wien) war ein österreichischer Zisterzienser und 57. Abt des Stiftes Heiligenkreuz.

Leben

Alberich Fritz legte am 3. März 1726 die Profess ab und feierte am 15. Mai 1729 seine Primiz. Darauf folgte ein Jahr in der Pfarrseelsorge in Heiligenkreuz. Er war von 1732 bis 1737 als Kellermeister, von 1734 bis 1735 als Direktor des Donaten Christoph Kircheiss, dessen Grabstein sich noch an der nördlichen Wand der Bernardikapelle befindet, und von 1736 bis 1737 als Vikar in Gaden. Die folgenden fünf Jahre war Alberich Kastner in Niederleis, wo er zusammen mit dem Verwalter P. Leopold Nicolai 1742 in preußische Gefangenschaft geriet. Von 1742 bis 1743 war er Schaffner der hinteren Waldungen in Heiligenkreuz und von 1743 bis 1745 Subprior. Dann administrierte er 1725 bis 1747 die Pfarre Winden, bekleidete 1747 bis 1754 das Amt eines Kämmerers, war in den nächsten beiden Jahren Verwalter und Pfarrverweser in Mönchsdorf und 1755 bis 1756 Prior und Administrator von St. Gotthard. Am 13. Jänner 1756 wurde er zum Abt gewählt. Als er starb war er Konventsenior, Jubelprofess und Jubelpriester.

Literatur

  • Florian Watzl: Die Cistercienser von Heiligenkreuz. Graz 1898, S. 166.


Vorgänger Amt Nachfolger
Robert Leeb Abt des Stiftes Heiligenkreuz
1756-1787
Maximilian I. Mayla