Alberto Martínez (Fußballspieler)



Alberto Martínez
Spielerinformationen
Voller Name Alberto Ariel Martínez Piriz
Geburtstag 30. Juli 1950
Geburtsort RochaUruguay
Sterbedatum 1. Dezember 2009
Sterbeort Uruguay
Position Mittelfeldspieler
Vereine in der Jugend

0000–1971
Universidad Catamarcaranada-Paysandu
Rampla Juniors
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1971–1972
1972–1978
1978–1979
1979–1980
1980–1982
1982–1983
1983–1985
Peñarol
FK Austria Wien
Wiener Sport-Club
VOEST Linz
Wiener Sport-Club
UD Las Palmas
Favoritner AC

144 (26)
54 (22)
18 0(5)
65 (20)
28 0(3)
57 (12)
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Alberto Ariel Martínez Piriz (* 30. Juli 1950 in Rocha, Uruguay; † 1. Dezember 2009) war ein uruguayischer Fußballspieler und -trainer.

Inhaltsverzeichnis

Werdegang

Mit dem Fußballspielen begann Martínez im Alter von acht Jahren auf den Straßen Rochas, einer 30 000 -Einwohnerstadt. Sein Vater war LKW-Fahrer und es stand wenig Geld zur Verfügung. [1]Martínez, Vater des österreichischen Nationalspielers Sebastián Martínez, begann seine Karriere in seiner uruguayischen Heimat bei Peñarol und wechselte am 7. Januar 1973 zusammen mit Julio Morales zum österreichischen Bundesligisten FK Austria Wien. Die Ablösesumme für diese beiden Spieler betrug damals eine Million Schilling. Bis 1978 bestritt er 188 Ligaspiele für die Wiener und konnte dabei 39 Tore erzielen.[2] Einer der Höhepunkte seiner Spielerkarriere bei Austria Wien war der verwandelte Elfmeter im zum 5 :4 Endstand im Elfmeterschießen gegen FK Dynamo Moskau (12. April 1978), der Austria Wien ins Europapokalfinale der Pokalsieger brachte. Im Finale gegen RSC Anderlecht wurde er aber erst in der Schlussphase beim Stand von 0 : 4 eingewechselt.[1]

1978 wechselte Martínez zum Wiener Sport-Club, wo er unter Trainer Erich Hof an der Seite von Norbert Hof, August Starek und Alfred Drabits am Ende seiner ersten Spielzeit Vizemeister wurde. Zu diesem Erfolg trug er 20 Saisontore bei, so dass er sich in der Torschützenliste hinter Walter Schachner und Thomas Parits auf dem dritten Rang platzierte. Anschließend verließ er jedoch die Dornbacher, um sich VOEST Linz anzuschließen. Nach einem Jahr kehrte er jedoch zum Sport-Club zurück, mit dem er nun im Abstiegskampf spielte. In der Spielzeit 1981/82 mit 14 Saisontoren bester vereinsinterner Torschütze verließ er nach Saisonende Österreich, um auf Gran Canaria bei UD Las Palmas sein Geld zu verdienen. Nach einer Spielzeit zog es ihn nach Österreich zum Favoritner AC zurück, wo er 1985 seine Profikarriere beendete.

1983 erhielt er schließlich auch die österreichische Staatsbürgerschaft, kehrte aber 1985 in sein Geburtsland zurück. Dort arbeitete er als Trainer beim Amateurklub seiner Heimatstadt Rocha. Nach seiner Rückkehr trafen ihn schwere Schicksalsschläge, so starb sein Sohn Manuel an einem Gehirntumor, und er selbst erlitt einen Herzinfarkt. Am 1. Dezember 2009 verstarb er an den Folgen eines weiteren Herzinfarkts.

Erfolge

  • 1976, 1978: Österreichischer Meister mit Austria Wien
  • 1974, 1977:Österreichischer Cupsieger mit Austria Wien
  • 1978: Finale Europapokal der Pokalsieger mit Austria Wien
  • 1979: 2. Platz Österreichische Meisterschaft mit VOEST Linz

Weblinks

Einzelnachweise

  1. a b Austria Wien Archiv Alberto Martinez
  2. Meldung über den Tod Martínez' auf derstandard.at