Albrecht Gustav von Manstein

General von Manstein

Albert Ehrenreich Gustav von Manstein (* 24. August 1805 in Willnischken, Kreis Gumbinnen (Ostpreußen); † 11. Mai 1877 in Flensburg) war ein preußischer General der Infanterie.

Leben

Von Manstein trat 1822 in das damalige 3. Infanterieregiment und wurde als Premierleutnant 1841 zum Adjutanten beim Generalkommando des I. Armeekorps ernannt. Bis 1863 avancierte er zum Generalleutnant und Kommandeur der 6. Division. Er führte im Deutsch-Dänischen Krieg 1864 seine Division mit Auszeichnung beim Sturm auf die Düppeler Schanzen und beim Übergang nach Alsen.

Im Deutschen Krieg 1866 führte er die Reserve der 1. Armee, mit der er am Ende der Schlacht von Königgrätz entscheidend eingreifen konnte. Für seine Militärverdienste erhielt er am 20. September 1866 den Pour le Mérite. 1867 wurde er zum Kommandierenden General des IX. Armeekorps ernannt, 1868 schließlich zum General der Infanterie.

Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 führte er seine Truppen insbesondere bei Gravelotte, später an der Loire bei Orléans und Le Mans mit hervorragenden Ergebnissen. Für seine Verdienste in diesem Krieg erhielt er eine Dotation in Höhe von 100.000 Talern. Die Stadt Altona verlieh im 1872 die Ehrenbürgerrechte. 1873 erhielt er den erbetenen Abschied.

Seinen Lebensabend verbrachte von Manstein in Billwerder. Dort wurde er auf dem Friedhof der St.-Nicolai-Kirche begraben.

Von Manstein war der Adoptivgroßvater von Erich von Lewinski, genannt von Manstein, Generalfeldmarschall im Zweiten Weltkrieg.

Literatur

Weblinks

 Commons: Gustav von Manstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien