Alexander von Busse

Carl Friedrich Wilhelm Franz Alexander von Busse (* 25. Februar 1814 in Weidenbach, Landkreis Oels; † 27. Juni 1878 in Berlin) war ein deutscher Generalleutnant.

Leben und Wirken

Nach Besuch der Ritterakademie in Liegnitz trat er 1831 als Husar in das 4. Husarenregiment ein. Am Feldzug 1866 nahm er als Major und Kommandeur des 2. Garde-Ulanen-Regiments teil. Im gleichen Jahr wurde er zum Oberstleutnant und 1868 zum Oberst befördert. Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 war er an der Belagerung von Paris beteiligt. Danach wurde er 1871 als Kommandeur der 15. Kavalleriebrigade eingesetzt. 1873 erfolgte seine Ernennung zum Generalmajor. 1876 erhielt er den Roten Adlerorden II. Klasse mit Eichenlaub. Am 11. November 1873 wurde er als Generalleutnant zur Disposition gestellt.

Seine letzte Ruhestätte befindet sich nach Umbettung auf dem Südwestkirchhof Stahnsdorf.

Familie

Seit 1842 war er mit Luise von Witowski verheiratet. Aus der Ehe gingen acht Kinder hervor. Der älteste Sohn Oscar von Busse (* 15. Dezember 1844; † 17. Dezember 1908), Landwirt und Amtsvorsteher in Erkner, verheiratet seit 1872 mit Adelheid von Knobelsdorff (* 1845), gab das Urbild für den Baron Wehrhahn in Gerhart Hauptmanns Der Biberpelz ab.

Literatur

  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der briefadeligen Häuser, Jg. 1 (1907), S. 86
  • Kurt Priesdorff: Soldatisches Führertum, Bd. 8 (Teil 10), Hamburg 1941, S. 274–276 (Nr. 2598)