Alfred Weidinger

Alfred Weidinger und Sharon Stone

Alfred Weidinger (* 3. Juni 1961 in Schwanenstadt) ist ein österreichischer Kunsthistoriker und Museumsexperte.

Leben und Wirken

Weidinger studierte von 1985 bis 1998 Kunstgeschichte und Klassische Archäologie an der Universität Salzburg. Seine Diplomarbeit verfasste er 1992 über die Landschaftsgemälde von Gustav Klimt, seine Dissertation 1998 über das Frühwerk des österreichischen Malers Oskar Kokoschka. 1992 fand er eine Anstellung bei der Albertina in Wien und war vorerst als Kurator für die klassische Moderne gemeinsam mit Alice Strobl mit der Erstellung des Werksverzeichnisses der Zeichnungen und Aquarelle von Oskar Kokoschka beschäftigt. Mit dem Direktionswechsel 2000 wurde er Vizedirektor und Prokurist der Albertina. Gemeinsam mit Klaus Albrecht Schröder besorgte er die Umwandlung des Bundesmuseums in eine Wissenschaftliche Anstalt öffentlichen Rechts und leitete sämtliche Sanierungs- und Bauvorhaben.

Mit der Übernahme der Leitung des Belvedere in Wien durch Agnes Husslein-Arco wurde Weidinger Vizedirektor und Prokurist des Museums Österreichische Galerie Belvedere und leitet sämtliche Sanierungs- und Bauvorhaben, darunter auch das 21er Haus. In der Funktion des Kurators für die Kunst der Klassischen Moderne ist er zudem für die Organisation von bedeutenden Ausstellungen im In- und Ausland verantwortlich. Seine Forschungsschwerpunkte sind bildende und angewandte Kunst sowie Fotografie des 19. und 20. Jahrhunderts.

Schriften

Weblinks