Alfred von Briesen

Alfred von Briesen (* 29. Juli 1849; † 12. November 1914 bei Wloclawek) war ein deutscher Offizier, zuletzt General der Infanterie im Ersten Weltkrieg.

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Leben

Der Oberst des Füsilier-Regiments „Königin Viktoria von Schweden“ (Pommersches) Nr. 34 zu Stettin wird am 22. März 1903 Kommandeur der 71. Infanterie-Brigade zu Danzig[1] ernannt und kurz darauf zum Generalmajor befördert. Am 16. Oktober 1906 zum Generalleutnant befördert ist er als solcher, bis er 1910 zur Disposition gestellt wurde, Kommandeur der 35. Division zu Graudenz. Bei seiner Verabschiedung wurde ihm der Charakter des General der Infanterie verliehen.

Mit Ausbruch des Ersten Weltkriegs wurde er reaktiviert. In Wloclawek, an der Ostfront, als Kommandeur der 49. Reserve-Division im I. Reserve-Korps der 9. Armee fiel er in der Schlacht um Łódź.[2]

Er war verheiratet mit Olga, geborene von Kleist; sein Sohn Kurt von Briesen (1886–1941) war ebenfalls General der Infanterie.

Auszeichnungen

Werke

  • Das Garnison-Kriegsspiel auf kriegsgeschichtlicher Grundlage, Voss Verlag, 1913.

Einzelnachweise

  1. Gottfried Steuer: Geschichte des Danziger Infanterie-Regiments Nr. 128, 1881–1906; zusammengestellt im Auftrage des Regiments, Druck Siegfried Mittler und Sohn, Berlin 1906, 150 Seiten
  2. Die Schlacht um Łódź
  3. a b c d e Rangliste der Königlich Preußischen Armee und des XIII. (Königlich Württembergischen) Armeekorps für 1909, Hrsg.: Kriegsministerium, Ernst Siegfried Mittler & Sohn, Berlin 1914, S.101