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vom 18.06.2020, aktuelle Version,

Alois Krischke

Alois Krischke (* 16. März 1936 in Klagenfurt) ist ein österreichischer Sachbuchautor, Nachrichtentechniker und Funkamateur. Er ist Verfasser von Veröffentlichungen über Antennen, Antennenneuheiten und Antennenpatente sowie weiterführender Autor von Rothammels Antennenbuch, einem Standardwerk der Antennenliteratur. 2009 wurde er vom US-Amateurfunkmagazin „CQ“ in die „CQ Hall of Fame“ aufgenommen.[1][2][3]

Leben

Karriere

Der im österreichischen Klagenfurt geborene Krischke spezialisierte sich schon während seines Studiums zum Nachrichtentechniker in Wien auf Antennen. Später war der Diplom-Ingenieur bei Rohde & Schwarz in München beschäftigt, wo er unter anderem viele Jahre in der Antennenentwicklung arbeitete. Seit 1996 ist Alois Krischke im Ruhestand.

Als Sachbuchautor widmete er sich Veröffentlichungen zu Antennen, Antennenneuheiten und Antennenpatenten, wo er eine umfangreiche Privatsammlung besitzt, die unter anderem die ersten Patente von Edison, Marconi und Braun bis zu den Patenten der Neuzeit beinhaltet. Er ist Mitautor des 1988 im „Verlag für Technik und Handwerk“ aus Baden-Baden, erschienenen Antennen-Lexikons und seit dem Tod von Karl Rothammel seit der 10. Auflage weiterführender Autor von „Rothammels Antennenbuch“, einem Standardwerk der Antennen-Literatur.[4][5]

2009 wurde Alois Krischke für auf Grund seiner Verdienste vom US-Amateurfunkmagazin „CQ“ in die „CQ Hall of Fame“ aufgenommen.

2010 erhielt Alois Krischke in Anerkennung seiner Verdienste um den Amateurfunk in Deutschland die "Goldene Ehrennadel des Deutschen Amateur Radio Club (DARC)".

Amateurfunk

Krischke, welcher bereits als Gymnasiast als Kurzwellenhörer aktiv war, ist seit 1956 unter dem österreichischen Amateurfunkrufzeichen OE8AK und seit 1968 unter dem deutschen Amateurfunkrufzeichen DJ0TR aktiv. Hier erzielte er Erfolge bei Fuchsjagdaktivitäten und erreichte Meistertitel in Österreich, Deutschland und Bayern. Fünf Jahre war Krischke Mitglied des „Arbeitskreises Funkentstörung“ im Distrikt Bayern-Süd des Deutschen Amateur-Radio-Clubs. Außerdem ist er Träger der DARC-Ehrennadeln.[3][4]

Literatur und Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Hille, Karl H.: „Das Antennen-Lexikon“, Verlag für Technik und Handwerk, Baden-Baden 1988
  • Rothammel, Karl: „Antennenbuch“,Verlag Franckh-Kosmos, 10. völlig neu bearbeitete und erweiterte Auflage/ Überarbeitet und Ergänzt durch Alois Krischke, Stuttgart 1991
  • Rothammel, Karl: „Rothammels Antennenbuch“, Verlag Franckh-Kosmos, 11. aktualisierte und erweiterte Auflage/ vollkommen neu bearbeitet und erweitert von Alois Krischke, Stuttgart 1995
  • Krischke Alois, Rothammel Karl †: Rothammels Antennenbuch. 12. aktualisierte und erweiterte Auflage 2001. DARC Verlag GmbH, Baunatal, ISBN 3-88692-033-X
  • Krischke Alois, Rothammel Karl †.: Rothammels Antennenbuch. 13. aktualisierte und erweiterte Auflage 2013. DARC Verlag GmbH Baunatal, ISBN 978-3-88692-065-5

Weiterhin veröffentlichte Alois Krischke verschiedene Beiträge in Fachzeitschriften wie in der im DARC-Verlag erscheinenden CQ DL, dem Funkamateur, dem „Funk Telegramm“ und in „Beam“.[3]

Einzelnachweise

  1. Deutschland-Rundspruch 20/2009, 21. KW
  2. DJ0TR in CQ Hall of Fame aufgenommen. DARC, abgerufen am 8. März 2011.
  3. 1 2 3 Internetauftritt von Alois Krischke. Abgerufen am 23. Mai 2009.
  4. 1 2 Krischke auf der Homepage zum Antennenbuch. Abgerufen am 22. Mai 2009.
  5. Homepage zum Antennenlexikon. Abgerufen am 22. Mai 2009.