Alpenverein Austria

Alpenverein Austria
Gründung: 1862
Gründungsort: Wien
Mitglieder (ca.): 28.418 (2011)
Homepage: alpenverein-austria.at

Der Alpenverein Austria, amtlich Oesterreichischer Alpenverein Landesverband Wien[1] und (früher) auch als Sektion Austria bezeichnet, ist eine Wiener Sektion des Österreichischen Alpenvereins (OeAV). Diese Sektion ist die Gründungszelle und gleichzeitig älteste Sektion aller alpinen Vereine auf dem europäischen Festland.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der OeAV wurde 1862 um die Wiener Sektion Austria als erster Bergsteigerverband des europäischen Festlands und damit als zweitältester der Welt nach dem britischen Alpine Club von Paul Grohmann, Friedrich Simony und Edmund von Mojsisovics gegründet. 1873 erfolgte der Zusammenschluss mit dem Deutschen Alpenverein zum Deutschen und Österreichischen Alpenverein (DuÖAV) und die föderalistische Gliederung in Sektionen. Aus dem damaligen OeAV entstand zusammen mit der Sektion Wien des DAV die Sektion Austria des D.u.Oe.A.V.

Während der Zwischenkriegszeit herrschte in der Sektion eine nationalistische und antisemitische Ausrichtung. Eduard Pichl, der Vorsitzende der Sektion Austria setzte 1921 den Arierparagraphen in der Sektion durch, was die Gründung der Sektion Donauland, teils durch ausgeschlossene Austriamitglieder, beförderte.

Alpenverein Austria heute

Der Alpenverein Austria hat 28.418 Mitglieder und ist damit die zweitgrößte Wiener Sektion (Stand 2011[2]). Die Sektion Austria betreut zahlreiche Hütten in mehreren österreichischen Bundesländern. Im eigenen Vereinshaus (Wien 1., Rotenturmstraße 14) ist die Verwaltung untergebracht, die Bibliothek, Veranstaltungsräume und ein Kletterzentrum.

Die Sektion gibt - derzeit vierteljährlich - die Austria Nachrichten heraus, sowie einmal im Jahr das Aktivprogramm.

Hütten

Der Alpenverein Austria betreut folgende Schutzhütten beziehungsweise sind in dessen Besitz:[3]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Vereinsregisterauszug des BMI; abgerufen am 23. Sep. 2010
  2. Top 10 – größte Sektionen, ÖAV, abgerufen am 22. April 2012
  3. Hüttenfinder; abgerufen am 27. Okt. 2010