Altenburg (Niederösterreich)

Altenburg
Wappen von Altenburg
Altenburg (Niederösterreich) (Österreich)
Altenburg (Niederösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Horn
Kfz-Kennzeichen: HO
Fläche: 28,1 km²
Koordinaten: 48° 39′ N, 15° 35′ O48.6515.583333333333388Koordinaten: 48° 39′ 0″ N, 15° 35′ 0″ O
Höhe: 388 m ü. A.
Einwohner: 819 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 29,15 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3591
Vorwahl: 02982
Gemeindekennziffer: 3 11 01
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Zwettler Straße 16
3591 Altenburg
Website: www.altenburg.gv.at
Politik
Bürgermeister: Markus Reichenvater (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
11
2
2
11 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Altenburg im Bezirk Horn
Altenburg Brunn an der Wild Burgschleinitz-Kühnring Drosendorf-Zissersdorf Eggenburg Gars am Kamp Geras Horn Irnfritz-Messern Japons Langau Meiseldorf Pernegg Röhrenbach Röschitz Rosenburg-Mold Sigmundsherberg St. Bernhard-Frauenhofen Straning-Grafenberg Weitersfeld NiederösterreichLage der Gemeinde Altenburg (Niederösterreich) im Bezirk Horn (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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Blick auf Altenburg.
Blick auf Altenburg.
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Altenburg ist eine Gemeinde in Niederösterreich im Bezirk Horn im Waldviertel. Der zuständige Gerichtsbezirk ist Horn.

Inhaltsverzeichnis

Geographie

Der Ort liegt 4 km südwestlich von Horn im Waldviertel im Bundesland Niederösterreich. Die Seehöhe in der Ortsmitte liegt bei 388 Metern. Die Fläche des Ortes umfasst 28,12 km². Die Einwohnerzahl beläuft sich auf 819 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012).

Nachbargemeinden

Röhrenbach St. Bernhard-Frauenhofen Horn
Pölla Nachbargemeinden Rosenburg-Mold
St. Leonhard am Hornerwald Gars am Kamp

Gemeindegliederung

Postleitzahlen

In der gesamten Gemeinde Altenburg findet die Postleitzahl 3591 Verwendung.

Wappen und Flagge

Mit Bescheid der Niederösterreichischen Landesregierung vom 25. Juni 1996 erhielt die Gemeinde Altenburg ein Gemeindewappen verliehen. Seine Blasonierung: “Schräglinks geteilt, oben in Blau ein aus der Teilungslinie wachsender, gequaderter silberner Turm mit fünf Zinnen, offenem Tor und Rundbogenfenster, unten in Silber auf grünem Dreiberg ein linksgeneigter Rosenstock mit drei roten Rosen und grünen Blättern.” Die Gemeindefarben sind Blau-Weiss.[1]

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung

Bevölkerungsentwicklung von Altenburg (Niederösterreich) zwischen 1923 und 2011
1923 1951 1961 1971 1981 1991 2001 2011

974

826 764 714 701 737 814 823

[2]

Geschichte

Das 1144 gegründete Benediktinerstift Altenburg hat die Geschichte von Altenburg maßgeblich mitgeprägt. Die heutige Gemeinde Altenburg entstand aus dem Zusammenschluss von Altenburg (mit den Ortsteilen Burgerwiesen und Steinegg) und Mahrersdorf zum 1. Januar 1968 sowie der Angliederung von Fuglau zum 1. Januar 1970.[3]

Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist seit 2010 Markus Reichenvater, Amtsleiter ist Markus Smeritschnig. Im Gemeinderat gibt es insgesamt 15 Sitze.
Seit der Gemeinderatswahl am 14. März 2010 gilt folgende Mandatsverteilung:

Partei Sitze
ÖVP 11
SPÖ 2
FPÖ 2

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Benediktinerstift Altenburg
Hauptartikel: Stift Altenburg
Rauschermühle
Ruine Tursenstein (auch Ödes Schloss, Stein am Kamp, Lichtenstein)[4]
Ruine Steinegg[5]

Vereine

  • Dorferneuerungsverein Altenburg
  • Elternverein Altenburg
  • "in medias res" Verein für Kunst und Neue Medien
  • Jugendgruppe "step by step"
  • Kameradschaftsbund Altenburg-Fuglau
  • Katholische Männerbewegung Altenburg Seniorenverein Altenburg

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 34, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 40. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 365. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,19 Prozent.

Unternehmen

  • Klein Fahrzeugbau GmbH, Altenburg
  • Bäckerei Wögenstein, Altenburg
  • Malerbetrieb Manfred Strupp, Fuglau

Weitere Einrichtungen

  • In der Gemeinde Fuglau befindet sich mit dem Nordring (ursprünglich Muckgrubenring und Britaxring) eine Automobil-Rennstrecke, auf der seit Mitte der 1970er nationale und internationale Rallycross- und Autocross-Rennen ausgetragen werden, darunter bereits viele FIA-Europameisterschaftsläufe. Der Betreiber des Nordrings ist der Fuglauer Gastwirt Franz Eisenhauer.

Bildung

  • Volksschule Altenburg[6]
  • Bildungs- und Heimatwerk Niederösterreich - Regionales Bildungswerk Altenburg[7]

Sicherheit und Brandschutz

  • Freiwillige Feuerwehr Altenburg
  • Freiwillige Feuerwehr Fuglau

In der Gemeinde ist keine eigene Polizeiinspektion installiert.

Regionale Zusammenarbeit

Die Gemeinde Altenburg ist Mitglied der Kleinregion Kamp-Taffatal.

Verkehr

Altenburg, Burgerwiesen und Fuglau liegen an der Böhmerwald Straße (B38). Das Linienbusunternehmen PostBus fährt in Altenburg, Burgerwiesen und Fuglau mehrere Haltestellen der Linie 1923 (HornRastenfeld) an. Der nächstgelegene Bahnhof der ÖBB ist Rosenburg an der Kamptalbahn. Der 115,6 Kilometer lange Kamptalweg mit seinem Ausgangspunkt in Altenwörth und seinem Zielpunkt in Zwettl führt durch Altenburg.

Bedeutende in Altenburg geborene oder hier wirkende Menschen

  • Honorius Burger (1788–1878), Benediktinerpater und Historiker, lebte im Stift Altenburg.
  • Christian Haidinger (* 1943), ist seit 2006 Abt des Stifts Altenburg.
  • Dieter O. Holzinger (1941-2006)) Autor, Film-, Fernseh- und Theaterregisseur, 1987-2004 Intendant der Altenburger Sommerspiele.
  • Raymundus Regondi (1652–1715), war Abt des Stifts Altenburg.

Literatur

  • Honorius Burger: Geschichtliche Darstellung der Gründung und Schicksale des Benediktinerstiftes S. Lambert zu Altenburg in Nieder-Österreich, dessen Pfarren und Besitzungen, und mehrerer hiesige Gegend betreffender Ereignisse. Wien 1862.
  • Albert Groiß, Werner Teleskop: Stift Altenburg. Mittelalterliches Kloster und barocker Kosmos. Wien 2007, ISBN 978-3-85033-103-6.
  • Thomas Hofmann, Erich Rabl, Wolfgang Stangl: Horner Mosaike - Ein anderes Heimatbuch. Texte und Bilder aus dem Bezirk Horn. Weitra 2005, S. 199-200. ISBN 3852526833
  • Wilhelm Scheidl: Ein Beitrag zur Ortsgeschichte von Altenburg. In: Das Waldviertel 31. Jg., H. 1-3 (1982), S. 4–13.
  • Wilhelm Scheidl: Ortsgeschichte von Altenburg 1938-1946. Altenburg 1991.
  • Gregor Schweighofer: Poigreich-Führer. 2. Aufl., Horn 2008, ISBN 978-3-85028-464-6.

Weblinks

 Commons: Altenburg (Niederösterreich) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Kundmachung der Niederösterreichischen Landesregierung vom 29. August 1996.
  2. Bevölkerungsentwicklung 1869–2010 der Statistik Austria (PDF)
  3. Thomas Hofmann, Erich Rabl, Wolfgang Stangl: Horner Mosaike - Ein anderes Heimatbuch. Texte und Bilder aus dem Bezirk Horn. Weitra 2005, S. 199-200. ISBN 3852526833
  4. EBIDAT-Burgendatenbank des Europäischen Burgeninstitutes
  5. altemauern.heimat.eu
  6. Website der Volksschule Altenburg
  7. Website des Regionalen Bildungswerks